
The Haskins Society Journal 33: 2021. Studies in Medieval History
Mit diesem Band setzt die Gesellschaft ihr Engagement für die historische und interdisziplinäre Erforschung des frühen und mittleren Mittelalters fort und demonstriert ihre Überzeugung, dass die eingehende Befragung von Primärdokumenten neue Erkenntnisse oder wichtige Revisionen unseres Verständnisses der Vergangenheit ermöglicht.
Band 33 des Haskins Society Journal setzt das Engagement der Gesellschaft für die historische und interdisziplinäre Erforschung des frühen und mittleren Mittelalters fort und verdeutlicht ihre Überzeugung, dass die eingehende Befragung von Primärdokumenten neue Erkenntnisse oder wichtige Revisionen unseres Verständnisses der Vergangenheit ermöglicht. Nach einer Untersuchung der Rolle der angelsächsischen Bischöfe bei der Küstenverteidigung erforschen die nachfolgenden Artikel verschiedene Dimensionen der anglonormannischen Zeit: die Stellung des Geschlechts am königlichen Hof, die Bußsensibilität der anglonormannischen Prälaten und ihre geografische Ausprägung, die Komplexität der Verwendung anglonormannischer Landvermessungen als Beleg für die Art und den Wandel der bäuerlichen Arbeit und Verpflichtungen sowie das Amt des Sheriffs und seine Stellung im sich entwickelnden Common Law. Der mit dem Denis Bethell-Preis ausgezeichnete Aufsatz untersucht anhand einer genauen Analyse von Denis Piramus' französischer Übersetzung des Lebens von Edmund, König von England, die Rolle übersetzter Texte bei der Herausbildung der anglo-normannischen Eliteidentität. Aufsätze über Königin Ingeborg von Dänemark und ihre Rolle als kapetingische Königin sowie über die Verwendung und Bedeutung direkter und metaphorischer Verweise auf Kunst und Künstler in französischen Predigten des zwölften und dreizehnten Jahrhunderts runden diesen Band ab.
Mitwirkende: Yaoling Dai, Gabrielle Faundez-Rojas, P. D. A. Harvey, Charles Insley, Tom Licence, Sara Lipton, Anne C. Schlender, Nigel Tringham.