Bewertung:

Das Buch ist eine umfassende Anthologie grundlegender zionistischer Schriften mit einer ausführlichen Einleitung, in der die Gedanken der wichtigsten zionistischen Denker in den Kontext gestellt werden. Während es für seinen aufschlussreichen Inhalt und seine Bedeutung gefeiert wird, wurde es kritisiert, weil es eine unvollständige Darstellung des Zionismus bietet, insbesondere in Bezug auf die palästinensischen Perspektiven.
Vorteile:⬤ Inspirierend und umfassend, unverzichtbar für das Verständnis des zionistischen Denkens.
⬤ Viel gelobt für seine Gliederung und die Einbeziehung von Primärquellenmaterial.
⬤ Die 100-seitige Einführung wird als brillant und dicht bezeichnet und liefert den notwendigen Kontext.
⬤ Wertvoll für Studenten und alle, die sich für das Thema interessieren.
⬤ Bietet Einblick in den selbstkritischen Aspekt des zionistischen Denkens.
⬤ Kritiker bemängeln die fehlende Darstellung palästinensischer Perspektiven und den unvollständigen Überblick über die zionistische Erzählung.
⬤ Ausgewählte Schriften können kapriziös und nicht repräsentativ für die gesamte Ideologie der einzelnen Denker erscheinen.
⬤ Nicht geeignet für jüngere Leser oder solche, die nicht auf Diskussionen auf akademischem Niveau vorbereitet sind.
⬤ Bestimmte zionistische Schlüsselfiguren und -argumente fehlen oder werden nur unzureichend dargestellt.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
The Zionist Idea: A Historical Analysis and Reader
Die zionistische Idee ist seit ihrer Erstveröffentlichung 1959 ein Klassiker.
Es handelt sich um eine Anthologie von Schriften der führenden Denker der zionistischen Bewegung, darunter Theodor Herzl, Ahad Ha-Am, Martin Buber, Louis Brandeis, Rabbi Abraham Isaac Kook, Judah Magnes, Max Nordau, Mordecai Kaplan, Vladimir Jabotinsky, Chaim Weizmann und David Ben-Gurion.