Bewertung:

In den Rezensionen wird Julie Bindels Buch als eine konfrontative und gut recherchierte Untersuchung der Sexindustrie und insbesondere ihrer schädlichen Auswirkungen auf Frauen hervorgehoben. Während das Buch für seine Gründlichkeit, seine faktische Grundlage und die Notwendigkeit des Aktivismus gegen die Ausbeutung gelobt wird, wird es auch für seine vermeintliche Voreingenommenheit, seinen Mangel an Nuancen und seine dogmatische Haltung gegen die Sexarbeit und ihre Befürworter kritisiert.
Vorteile:⬤ Gut dokumentierte und sachliche Analyse der Sexindustrie.
⬤ Bahnbrechende Einblicke in die Ausbeutung und die Schäden der Prostitution.
⬤ Wertvolles Nachschlagewerk für alle, die sich gegen kommerzielle sexuelle Ausbeutung einsetzen.
⬤ Bringt die Stimmen von Frauen zu Gehör, die von Prostitution betroffen sind, und bietet so eine notwendige Perspektive.
⬤ Fordert eine Neubewertung der Art und Weise, wie die Gesellschaft die sexuelle Kommerzialisierung und ihre Auswirkungen auf die Rechte der Frauen wahrnimmt.
⬤ Die Unterscheidung zwischen Sexarbeitern und Opfern von Menschenhandel wird als voreingenommen und wenig differenziert angesehen.
⬤ Wiederholend und dogmatisch, mit minimaler Anerkennung entgegengesetzter Standpunkte.
⬤ Einige Kritiken beschreiben den Text als schlecht und voll von Verschwörungstheorien.
⬤ Kritik, weil sie sich nicht mit unterstützenden Forschungsergebnissen oder Perspektiven von Interessengruppen für Sexarbeiterinnen auseinandersetzt.
⬤ Es wird von Druckproblemen bei neuen Exemplaren berichtet, die das Leseerlebnis beeinträchtigen.
(basierend auf 23 Leserbewertungen)
The Pimping of Prostitution: Abolishing the Sex Work Myth
Untersucht die Argumente rund um die kontroverse Debatte über Prostitution und ihre Legalisierung Stützt sich auf mehr als 250 Interviews mit Betroffenen und Akteuren der Prostitution aus der ganzen Welt, von Frauen, die Opfer von Menschenhandel wurden, bis hin zu legalen Bordellbesitzern Zeichnet ein wahrhaft globales Bild der Lebenswirklichkeit von Frauen im Kontrast zu den aktuellen politischen und moralischen Debatten.