
The Future of Work: Labour Law and Labour Market Regulation in the Digital Era
Studien zur Beschäftigungs- und Sozialpolitik Band 56
Die Digitalisierung ist bei weitem nicht nur ein technologisches Thema, sondern hat weitreichende Auswirkungen auf die Bereiche Gesellschaft, Arbeit und Wirtschaft. Sie bringt sowohl Gefahren als auch neue Chancen für die Arbeitnehmer mit sich, und daher muss das Arbeitsrecht wirksame Wege entwickeln, um die Arbeitnehmer zu schützen und ihnen gleichzeitig zu ermöglichen, von den neuen technologischen Entwicklungen zu profitieren. Als gründlichstes Buch seiner Art bietet diese Sammlung von Expertenaufsätzen eine Fülle von gut durchdachtem Material zum Verständnis der Folgen der Digitalisierung für den Arbeitsmarkt und die Arbeitsbeziehungen.
In der Erkenntnis, dass nur eine internationale Perspektive es ermöglichen kann, die Herausforderungen der Gegenwart (und der Zukunft) zu bewältigen, befassen sich renommierte Vertreter der Internationalen Arbeitsorganisation und der Internationalen Gesellschaft für Arbeits- und Sozialversicherungsrecht sowie herausragende Arbeitsrechtsprofessoren eingehend mit so wichtigen Fragen wie den folgenden:
⬤ Umwandlung der Produktionssysteme;
⬤ die Verbreitung der künstlichen Intelligenz;
⬤ Präkarität und Ausbeutung in der Gig-Economy;
⬤ Lektionen aus COVID-19;
⬤ Beschäftigungsstatus von Plattformarbeitern;
⬤ neue grenzüberschreitende Fragen;
⬤ Rechte auf gewerkschaftliche Vereinigung und Tarifverhandlungen;
⬤ Rolle des Staates auf dem neuen digitalen Arbeitsmarkt; und.
⬤ verwischte Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben.
Dank des internationalen Autorenteams werden die Themen aus einer Vielzahl von sich überschneidenden Perspektiven und Blickwinkeln behandelt, wobei Aspekte des Arbeitsrechts, des Handelsrechts, der Unternehmensführung und des internationalen Rechts miteinander kombiniert werden.
Das Buch hebt die Notwendigkeit hervor, sich insbesondere durch das Recht auf Ausbildung, Arbeit und Professionalität an die neue technologische Landschaft anzupassen, und stützt sich auf gesetzgeberische, gerichtliche und theoretische Initiativen, die Wege aufzeigen, wie man positiv auf die Schutzbedürfnisse reagieren kann, die sich aus den neuen Produktionsformen ergeben. Das Buch ist nicht nur ein wertvolles Studien- und Reflexionsinstrument für politische Entscheidungsträger und Akademiker, sondern wird auch von Unternehmern, Managern, Beratern, Unternehmensanwälten, Richtern, Menschenrechtsexperten und Gewerkschaftern geschätzt, die sich für Fragen der Arbeit, der Arbeitsbeziehungen und der sozialen Rechte im europäischen und internationalen Kontext interessieren.