
The Two Cultures of English: Literature, Composition, and the Moment of Rhetoric
The Two Cultures of English untersucht die akademische Disziplin des Englischen in den letzten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts und den ersten Jahren des neuen Jahrtausends. In dieser Zeit wurden die seit langem bestehenden Organisationsmuster innerhalb der Disziplin unterbrochen. Mit der Einführung der französischen Theorie in die amerikanischen Akademien in den 1960er und 1970er Jahren erfuhren sowohl die Literaturwissenschaft als auch die Kompositionswissenschaft eine bedeutende Neuorientierung.
Die Einführung der Theorie in die Anglistik verschärfte nicht nur die bestehenden Spannungen zwischen Literaturwissenschaftlern und Kompositionswissenschaftlern, sondern brachte auch Gemeinsamkeiten zwischen den Kollegen hervor, die zuvor nicht bestanden hatten. Infolgedessen begannen die verschiedenen Bereiche innerhalb der Anglistik, eine zunehmende Anzahl von Investitionen zu teilen, während gleichzeitig die institutionellen Konflikte zwischen ihnen intensiver wurden als je zuvor.
Durch sorgfältige Überlegungen zu einigen der Schlüsselfiguren, die diese neue Landschaft geprägt haben und von ihr geprägt wurden - darunter Michel Foucault, Kenneth Burke, Paul de Man, Fredric Jameson, James Berlin, Susan Miller, John Guillory und Bruno Latour - bietet das Buch eine umfassendere Karte der Disziplin, als sie gewöhnlich aus der Perspektive der Literatur oder der Komposition allein verstanden wird.
Ein klarer Blick auf das gesamte Fachgebiet ist heute unerlässlich, da die zeitgenössische Unternehmensuniversität die Anglistik dazu drängt, ihre geisteswissenschaftliche Tradition aufzugeben und ein eher berufsorientiertes Curriculum anzustreben. Dieses Buch bietet wichtige konzeptionelle Werkzeuge, um in diesem Umfeld zu reagieren und Widerstand zu leisten.