Bewertung:

Das Buch „These Wilds Beyond Our Fences“ von Bayo Akomolafe ist eine lyrische und tiefgründige Erkundung verschiedener Themen wie Bewusstsein, Kultur und die Reise der persönlichen und kollektiven Heilung. Die reichhaltige Prosa und die tiefgründigen philosophischen Reflexionen verweben persönliche Erzählungen mit umfassenderer Kulturkritik, so dass das Buch bei Lesern verschiedener Disziplinen Anklang findet. Einige Leserinnen und Leser bemängelten jedoch, dass der Schreibstil zu blumig sein könnte, was die Botschaften der Autorin für diejenigen, die eine geradlinigere Prosa bevorzugen, verdecken könnte.
Vorteile:⬤ Schöner und poetischer Schreibstil
⬤ zutiefst philosophisch und persönlich
⬤ stellt traditionelle Erzählungen in Frage
⬤ regt zum Nachdenken über wichtige gesellschaftliche Themen an
⬤ beschäftigt sich mit Bewusstsein und Zugehörigkeit
⬤ bietet Einblicke in Dekolonisierung und ökologisches Erwachen
⬤ wird für seine emotionale Tiefe und Authentizität gelobt.
⬤ Einige Leser fanden die Prosa zu blumig und verworren
⬤ Schwierigkeiten, die zentralen Botschaften aufgrund der komplizierten Sprache zu erfassen
⬤ kein geradliniger Leitfaden oder lösungsorientierter Text.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
These Wilds Beyond Our Fences: Letters to My Daughter on Humanity's Search for Home
Bayo Akomolafe begibt sich auf eine Entdeckungsreise, auf der er die Konturen des Raums zwischen sich und seiner dreijährigen Tochter Alethea kartografiert und dabei einige der tiefgreifendsten Fragen der Welt durch die intime Brille der Vaterschaft betrachtet.
In einer Erzählung, die es schafft, sowohl kompliziert als auch unbewacht zu sein, entdeckt er, dass etwas so Alltägliches wie die Vaterschaft ein kosmisches Ereignis von noch nie dagewesenem Ausmaß ist. Diese Erkenntnis dient ihm als Prüfstein, der ihn dazu veranlasst, über die Fremdheit seiner eigenen Seele nachzudenken, die Mythen und Rituale der Moderne zu betrachten, Fragen über Ernährung und Gerechtigkeit zu stellen, darüber nachzudenken, was es bedeutet, ein Mensch zu sein, zu bewerten, was wir gegen den Klimawandel tun können, und sich zu fragen, was unsere kollektiven Sehnsüchte nach einer besseren Welt uns über uns selbst verraten.
Diese Wildnis jenseits unserer Zäune ist ein leidenschaftlicher Versuch, einen Sinn für unsere Unverbundenheit in einer Welt zu finden, in der es leicht ist, sich losgelöst und verloren zu fühlen. Es ist die Suche eines Vaters nach Sinn, nach einem Ort der Zugehörigkeit und nach der Gewissheit, dass die Welt unsere Kinder annehmen und unterstützen wird, wenn wir nicht mehr da sind.