Bewertung:

In den Rezensionen zu F. Scott Fitzgeralds „Diesseits des Paradieses“ spiegelt sich eine tiefe Bewunderung für seine Prosa, die Entwicklung der Charaktere und die thematische Erkundung wider, während gleichzeitig Probleme mit dem Format und dem Tempo des Buches festgestellt werden. Viele Leser finden die Geschichte nachvollziehbar und ergreifend, da sie die Kämpfe der verlorenen Generation widerspiegelt, obwohl einige kritisieren, dass sie sich zusammenhanglos anfühlt oder nicht die Tiefe von Fitzgeralds späteren Werken besitzt. Insgesamt wird das Buch für seinen künstlerischen Wert gefeiert, auch wenn es als Debütroman gemischte Gefühle auslöst.
Vorteile:⬤ Schöne und poetische Prosa, die den Leser fesselt.
⬤ Nachvollziehbare Themen wie Wachstum, Liebe und existenzielle Krisen.
⬤ Starke Charakterentwicklung, insbesondere von Amory Blaine.
⬤ Einblicke in das Leben des Autors und in die Verlorene Generation.
⬤ Einige Leser fühlen eine persönliche Verbindung zu den Figuren und ihren Reisen.
⬤ Einige Leser fanden die Erzählung unzusammenhängend mit abrupten Wechseln zwischen den Stilen.
⬤ Das Tempo des Buches kann manchmal langsam und ermüdend wirken.
⬤ Es wurden Probleme mit der Veröffentlichungsqualität festgestellt, einschließlich schlechter Umschlaggestaltung und Textlayout.
⬤ Mehrere Rezensenten waren der Meinung, dass das Buch nicht an Fitzgeralds spätere Werke, wie z. B. „Der große Gatsby“, heranreicht.
⬤ Einige Charaktere wurden als unsympathisch oder zu egozentrisch empfunden.
(basierend auf 539 Leserbewertungen)
This Side of Paradise
Fitzgeralds erster Roman Diesseits des Paradieses (1920) war ein sofortiger, spektakulärer Erfolg und begründete seinen literarischen Ruf.
Er ist vielleicht der maßgebliche Roman dieser „verlorenen Generation“ und erzählt die Geschichte von Amory Blaine, einem gut aussehenden, wohlhabenden Princeton-Studenten, der sich halbherzig in literarische Kulte, „liberale“ studentische Aktivitäten und eine Reihe von leeren Flirts mit jungen Frauen einbringt. Als er sich schließlich wirklich verliebt, wird er von der jungen Frau wegen eines anderen zurückgewiesen.
Nachdem er während des Krieges in Frankreich gedient hat, kehrt Blaine zurück, um eine Karriere in der Werbung zu beginnen. Noch jung, aber bereits zynisch und weltmüde, steht er exemplarisch für die jungen Männer und Frauen der 20er Jahre, die Fitzgerald als „eine Generation, die aufgewachsen ist, um alle Götter tot, alle Kriege ausgefochten und allen Glauben an den Menschen erschüttert zu sehen“ beschreibt.