
Digital Diasporas: Labor and Affect in Gendered Indian Digital Publics
Wenn wir mit digitalen Technologien arbeiten oder spielen, leben wir auch in ihnen.
Gemeinschaften bilden sich, Gespräche und soziale Bewegungen entstehen spontan und durch sorgfältige Offline-Planung. Zwar haben wir in der Vergangenheit körperlose Kommunikations- und Transporttechnologien genutzt - und tun dies auch heute noch -, doch haben wir diese Kommunikationsräume, -wege und -netzwerke noch nie so synchron bewohnt wie heute.
Digital Diasporas beschäftigt sich mit Gesprächen über eine Auswahl zeitgenössischer (geschlechtsspezifischer) indischer Online-Netzwerke: "Desis", die durch Arbeit und affektive Netzwerkbildung in Secondlife einen Ort schaffen, indische (diasporische) Frauen, die sich in der digitalen Häuslichkeit engagieren, bis hin zu indischen digitalen Feministinnen, die sich in Debatten und Dialogen über Twitter engagieren. Anhand von Gesprächen und ethnografischen Reisen, die auf die persönliche und südasiatische Geschichte der Internetvermittlung zurückgreifen, zeigen Gajjala und ihre Koautoren, wie Affekt und geschlechtsspezifische digitale Arbeit bei der Bildung eines globalen sozioökonomischen Umfelds zusammenwirken.