Bewertung:

Das Buch erörtert das Gleichgewicht zwischen der öffentlichen Gesundheit und dem Schutz der Privatsphäre im Zusammenhang mit Technologien, die zur Bekämpfung der Ausbreitung von Krankheiten eingesetzt werden, insbesondere im Hinblick auf die COVID-19-Pandemie. Es unterstreicht die Bedeutung klarer Vorschriften, die die Rechte des Einzelnen schützen und gleichzeitig wirksame Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit ermöglichen.
Vorteile:Das Buch ist gut gegliedert und klar geschrieben und macht komplexes und technisches Material zugänglich. Es bietet eine ausgewogene Sichtweise auf das öffentliche Wohl und die Privatsphäre des Einzelnen und untersucht wesentliche Datenschutz- und ethische Vorschriften. Es wird Journalisten, Gesetzgebern und Verantwortlichen des öffentlichen Gesundheitswesens empfohlen.
Nachteile:In den Rezensionen wurden keine spezifischen Nachteile genannt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Digital Contact Tracing for Pandemic Response: Ethics and Governance Guidance
Während Fachleute des öffentlichen Gesundheitswesens auf der ganzen Welt unermüdlich daran arbeiten, auf die COVID-19-Pandemie zu reagieren, ist es klar, dass die traditionellen Methoden der Kontaktermittlung erweitert werden müssen, um eine Krise des öffentlichen Gesundheitswesens von noch nie dagewesenem Ausmaß zu bewältigen. Innovatoren auf der ganzen Welt arbeiten eifrig an der Entwicklung und Umsetzung neuartiger, für die Öffentlichkeit zugänglicher Technologielösungen, einschließlich digitaler Technologien zur Ermittlung von Kontaktpersonen. Diese technologischen Produkte können die Überwachung der öffentlichen Gesundheit und die Eindämmungsstrategien für diese Pandemie unterstützen und Teil des größeren Instrumentariums für die künftige Prävention und Kontrolle von Infektionsausbrüchen werden.
Da sich die Technologie in dem Bemühen weiterentwickelt, unserer aktuellen Situation gerecht zu werden, hat das Johns Hopkins Project on Ethics and Governance of Digital Contact Tracing Technologies - eine schnelle Forschungs- und Expertenkonsensgruppe unter der Leitung von Dr. Jeffrey P. Kahn vom Johns Hopkins Berman Institute of Bioethics in Zusammenarbeit mit dem Center for Health Security der Universität - eine eingehende Analyse der Technologie und der damit verbundenen Probleme durchgeführt. Auf der Grundlage dieser Analyse erstellten sie einen Bericht, der detaillierte Empfehlungen für Technologieunternehmen, politische Entscheidungsträger, Institutionen, Arbeitgeber und die Öffentlichkeit enthält. Das Projekt bringt Perspektiven aus den Bereichen Bioethik, Gesundheitssicherheit, öffentliche Gesundheit, Technologieentwicklung, Technik, öffentliche Ordnung und Recht zusammen, um die komplexen Wechselwirkungen der vielen Facetten der Technologie und ihrer Anwendungen zu erörtern.
Dieses Expertenteam von der Johns Hopkins University und anderen weltweit anerkannten Institutionen hat klare und detaillierte Richtlinien erarbeitet, die bei der Erstellung, Umsetzung und Anwendung der digitalen Ermittlung von Kontaktpersonen helfen sollen. Das Buch Digital Contact Tracing for Pandemic Response ist die unverzichtbare Ressource für diese sich schnell entwickelnde Krise.
Mitwirkende: Joseph Ali, JD; Anne Barnhill, PhD; Anita Cicero, JD; Katelyn Esmonde, PhD; Amelia Hood, MA; Brian Hutler, Phd, JD; Jeffrey P. Kahn, PhD, MPH; Alan Regenberg, MBE; Crystal Watson, DrPH, MPH; Matthew Watson; Robert Califf, MD, MACC; Ruth Faden, PhD, MPH; Divya Hosangadi, MSPH; Nancy Kass, ScD; Alain Labrique, PhD, MHS, MS; Deven McGraw, JD, MPH, LLM; Michelle Mello, JD, PhD; Michael Parker, BEd (Hons), MA, PhD; Stephen Ruckman, JD, MSc, MAR; Lainie Rutkow, JD, MPH, PhD; Josh Sharfstein, MD; Jeremy Sugarman, MD, MPH, MA; Eric Toner, MD; Mar Trotochaud, MSPH; Effy Vayena, PhD; Tal Zarsky, JSD, LLM, LLB.