
Dictatorship, Imperialism and Chaos: Iraq Since 1989
Seit 1989 ist die Geschichte des Irak eine der traumatischsten der Welt. In diesem Buch stellt Thabit Abdullah das irakische Volk in den Mittelpunkt der Veränderungen, die mit der Invasion Kuwaits im Jahr 1990 begannen und mit der gegenwärtigen Besetzung durch die USA endeten.
Die Kämpfe um die Kontrolle des Erdöls, das durch die Diktatur Saddam Husseins entstandene Vakuum und die verheerenden Auswirkungen der Sanktionen haben die irakische Gesellschaft in den letzten zwei Jahrzehnten schwer getroffen. Abdullah vertritt die Auffassung, dass die gegenwärtigen ethnischen Spannungen und religiösen Spaltungen eher eine Reaktion auf diese Zerstörung der Zivilgesellschaft sind als eine Folge der "künstlichen" Grenzen, die der Existenz des Irak inhärent sind.
Dieser eindringliche und oft bewegende Bericht bietet einen einzigartigen Einblick in die jüngste politische und soziale Geschichte des Irak. Es ist eine ideale Einführung für jeden, der ein tieferes Verständnis dieses wichtigen und kontroversen Landes sucht.