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Die Indus-Tal-Zivilisation ist eine der wichtigsten Entdeckungen des 20. Jahrhunderts.
Diese Zivilisation erlebte ihre Blütezeit zwischen 3000 und 2400 v. Chr. und erstreckte sich weitgehend von der pakistanisch-iranischen Grenze bis zu den Tälern des Himalaya und dem Golf von Kambay oder Khambat, einer Bucht an der Küste des Arabischen Meeres in Indien.
In diesem Roman bezeichnet der Autor Mohenjodaro als Dilmun und Harappa als Hariyupika. Der Leser kann die Kultur, den Denkprozess und die Entscheidungstechniken der damaligen Zeit nachvollziehen.
Die Geschichte dreht sich um das Leben und den Kampf einer Frau, die angeblich einen Mann tötete, der sie vergewaltigen wollte, und die vom König (Nagar-palak) bestraft wurde, weil sie über die Grenzen der Stadt Dilmun hinausgeworfen werden sollte. Doch sie überlebt und bringt ein männliches Kind zur Welt.
Später plant sie mit Hilfe ihres Sohnes erfolgreich einen Rachefeldzug, aber wieder wird sie im weiteren Verlauf der Geschichte für einen Mord bestraft, den sie nicht begangen hat, diesmal aber von ihrem Sohn. Die Einzelheiten und Hintergründe des Geschehens können in diesem unvergesslichen Roman namens Dilmun nachgelesen werden.