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Doing Things Together
Um viele unserer alltäglichen gemeinsamen Handlungen zu verstehen, brauchen wir eine Theorie des geschickten gemeinsamen Handelns. In alltäglichen Kontexten tun wir zahlreiche Dinge gemeinsam.
Philosophen der kollektiven Intentionalität haben sich gefragt, wie wir parallele Fälle von Fällen unterscheiden können, in denen wir gemeinsam handeln. In ihren Theorien wird häufig für ein Merkmal, eine Eigenschaft oder eine Funktion plädiert, die beide Fälle voneinander unterscheidet. Dieses Merkmal unterscheidet dann parallele Handlungen von gemeinsamen Handlungen.
Der Ansatz in diesem Buch ist anders. Es werden drei Behauptungen aufgestellt: (1) Es gibt mehrere Funktionen, die menschlichen Akteuren helfen, sich zu koordinieren und gemeinsam zu handeln.
(2) Daraus folgt, dass gemeinsames Handeln durch diese verschiedenen, miteinander verknüpften Koordinationsarten verstanden werden sollte. (3) Ein mehrdimensionaler konzeptioneller Raum mit drei Ebenen der Kontrolle und Koordination wird es uns ermöglichen, diese verschiedenen Formen der Koordination und ihre gegenseitigen Abhängigkeiten miteinander zu verbinden.
Auf diese Weise können wir die Verbundenheit einer Handlung auf differenziertere und umfassendere Weise verstehen. Dieser Ansatz hat Auswirkungen auf mehrere Unterscheidungen, die üblicherweise als binär verstanden werden, darunter die Unterscheidung zwischen Handlung und bloßer Körperbewegung, gemeinsamer Handlung und paralleler Handlung sowie gemeinsamer und nicht gemeinsamer Handlung.