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Discrit Expanded: Reverberations, Ruptures, and Inquiries
Diese Fortsetzung des einflussreichen Werks aus dem Jahr 2016 DisCrit--Disability Studies and Critical Race Theory in Education untersucht, wie DisCrit sich sowohl vertieft als auch erweitert hat, indem es zunehmend nuancierte Erkenntnisse darüber liefert, wie Rassismus und Behindertenfeindlichkeit über geografische Grenzen, akademische Disziplinen, multiplizierende Identitäten, sich überschneidende Unterdrückungen und individuelle und kulturelle Widerstände hinweg zirkulieren. Nach einer prägnanten Einleitung des intellektuellen Vorreiters von DisCrit, Alfredo Artiles, befasst sich eine vielfältige Gruppe von Autorinnen und Autoren mit Analysen nach innen, nach außen und von Rand zu Rand, die tiefgreifende und dauerhafte Fragen darüber aufwerfen, wie wir als Wissenschaftler und Lehrer den kollusiven Charakter der Unterdrückung von Minderheiten angehörenden Menschen mit Behinderungen, insbesondere in Bildungskontexten, erklären und entgegenwirken können. Die Autorinnen und Autoren fordern die Leserinnen und Leser auf, prägnante Fragen zu stellen, wie zum Beispiel: Welche Möglichkeiten und Grenzen hat DisCrit, wenn es außerhalb der USA eingesetzt wird? Wie kann DisCrit als kritischer und intersektionaler Rahmen genutzt werden, um verschiedene Formen von Aktivismus, erweiterten Solidaritäten und kollektivem Widerstand zu unterstützen und zu erweitern? Wie kann DisCrit die Auseinandersetzung mit anderen kritischen Theorien und Untersuchungsmethoden unterstützen und ergänzen? Wie kann DisCrit dazu beitragen, die Handlungsfähigkeit und den Widerstand von Lernenden mit komplexen Lernbedürfnissen zu beleuchten? Wie könnte DisCrit die Rechtswissenschaft und andere disziplinäre und interdisziplinäre Kontexte informieren?
Wie kann DisCrit ein kritischer Freund bei Fragen zu Staatsbürgerschaft, Sprache und mehr sein?
Buchmerkmale:
⬤ Erweitert die Diskussion über DisCrit um Fragen der Sprache, der Staatsbürgerschaft, der postsekundären Bildung und vieles mehr.
⬤ Präsentiert eine robuste Auseinandersetzung mit DisCrit, die über Disziplinen, Geografien und Zeiträume hinweg reicht.
⬤ hebt die gelebte Erfahrung von Menschen mit Behinderungen als Wissensgeneratoren hervor, die gegen die kollusive Macht von Rassismus und Behindertenfeindlichkeit kämpfen.
⬤ erkennt an, dass Behinderung für Schwarze Menschen, indigene Völker und andere People of Color in der Bildung und während der gesamten Lebensspanne komplex und vielschichtig ist und sich nicht auf ein Etikett festlegen lässt.
⬤ Vertieft die Diskussion über DisCrit und ermutigt die Behindertenwissenschaftler, den Rassismus in ihre Analysen einzubeziehen, und die Rassenwissenschaftler, dasselbe mit dem Behindertenfeind zu tun.