
Discourses of Empire: The Gospel of Mark from a Postcolonial Perspective
In diesem originellen Werk wird das Markusevangelium im Kontext der römischen und europäischen Imperien untersucht. In einer einzigartigen Doppelanalyse zeigt das Buch auf, dass das Imperium nicht nur Teil der Vergangenheit, sondern auch des gegenwärtigen kolonialen Erbes ist.
Das Buch skizziert zunächst die postkoloniale Kritik und erörtert die Herausforderungen, die sie für die Bibelwissenschaft mit sich bringt, und untersucht dann die komplexe Art und Weise, in der die Kommentare zum Markusevangelium im neunzehnten Jahrhundert mit der Herausbildung europäischer kolonialer Identitäten zusammenspielten. Jahrhunderts mit der Herausbildung europäischer kolonialer Identitäten zusammenspielten. Er untersucht die Haltung des Markusevangeliums gegenüber dem Römischen Reich und analysiert die Art und Weise, wie die Fasern des Imperiums im Markusevangelium miteinander verwoben, reproduziert, verhandelt, modifiziert und untergraben werden.
Schließlich bietet es zusammenfassende Vorschläge, um Markus über das koloniale Erbe hinaus zu bringen. Der freimütige Einsatz postkolonialer Kritik in diesem Buch zeigt, wie eine zeitgenössische Perspektive einen antiken Text in seinem imperialen Umfeld erhellen und in ein neues Licht rücken kann.