Bewertung:

Das Buch bietet einen fesselnden Einblick in den New Yorker Baseball während der Saison 1985 und beleuchtet die Rivalität zwischen den Mets und den Yankees, die beteiligten Persönlichkeiten und die Spieler, die diese Ära geprägt haben. Rezensenten loben den Autor für seine gründliche Recherche und die fesselnde Erzählweise, die das Buch zu einer nostalgischen Lektüre für Fans beider Teams macht.
Vorteile:Gut recherchiert und informativ, unterhaltsame Erzählung, lebendige Darstellung der Saison 1985, tolle Einblicke in die Charaktere, nostalgisch für Fans, fesselnder Schreibstil, der es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen.
Nachteile:Einige Ungenauigkeiten (z.B. Spielerpositionen), ein kleineres Problem mit der Kauferfahrung wurde von einem Rezensenten erwähnt.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Doc, Donnie, the Kid, and Billy Brawl: How the 1985 Mets and Yankees Fought for New York's Baseball Soul
Doc, Donnie, the Kid, and Billy Brawl konzentriert sich auf die New Yorker Baseball-Saison 1985, eine Saison wie keine andere, seit die Mets 1962 in die Stadt kamen. Nie zuvor hatten sowohl die Yankees als auch die Mets so spät in der Saison noch um die Playoffs gekämpft. Monatelang träumten die New Yorker Fans von der ersten Subway Series seit fast dreißig Jahren, und die Mets und die Yankees wetteiferten um ihre Herzen.
Trotz ihrer fast identischen Bilanz unterschieden sich die beiden Teams in Bezug auf ihre Leistungen und die Atmosphäre im Clubhaus drastisch. Die Mets waren voll von jungen, einheimischen Talenten, angeführt von Outfielder Darryl Strawberry und Pitcher Dwight Gooden. Ergänzt wurden sie durch Veteranen wie Keith Hernandez, Gary Carter, Ray Knight und George Foster. Angeführt wurden sie alle von Davey Johnson, einem Spielertrainer. Es war ein Team mit hartgesottenen Spielern, die New York mit ihren schmutzigen Uniformen, den Vorhangrufen, den Aktivitäten nach Feierabend und weil sie eben nicht die Yankees waren, für sich einnahmen.
Die Yankees verfügten über einige der größten Talente des Spiels. Rickey Henderson, Dave Winfield, Don Mattingly und Don Baylor führten eine dynamische Offensive an, während Veteranen wie Ron Guidry und Phil Niekro den Pitcherstab abrundeten. Aber die Fülle an Talenten der Yankees wurde leicht von ihrem dominierenden Besitzer George Steinbrenner überschattet, dessen tägliche Aufdringlichkeit die Yankees 1985 eher wie eine Seifenoper als ein Baseballteam erscheinen ließ. Noch vor Ende April wurde der Manager entlassen und Billy Martin kehrte zum vierten Mal als Manager zurück. Henderson wurde mit einer Geldstrafe belegt, weil er zwei Spiele verpasste, Lou Piniella wäre beinahe als Trainer zurückgetreten, und Martin erlitt einen Lungenriss und gab anschließend betrunken vom Krankenhauszimmer aus Anweisungen für den Manager. Trotz alledem gewannen die Yankees fast ihre Division.
Während das Drama im Clubhaus der Mets das Team für die Fans nur noch sympathischer machte, hatte das Drama im Clubhaus der Yankees den gegenteiligen Effekt. Das Ergebnis war die aufsehenerregendste und spannendste Saison, die New York seit Generationen erlebt hat. Und es war die Saison, in der die Mets den Kampf um die Herzen der New Yorker Baseballfans gewannen und die New Yorker Landschaft fast ein Jahrzehnt lang dominierten, während die Yankees zu einer der traurigsten Mannschaften des Baseballs verblassten.
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