Bewertung:

Die Rezensionen zu „Dogtown: Death & Enchantment in a New England Ghost Town“ von Elyssa East zeigen eine Mischung aus Faszination und Enttäuschung über die Herangehensweise des Buches an die Geschichte und das Geheimnis von Dogtown, Massachusetts. Die Leser schätzen die reichhaltige historische Erzählung und die persönlichen Verbindungen zur Gegend, haben aber gemischte Gefühle bezüglich des Tempos, der Struktur und des tangentialen Schreibstils der Autorin.
Vorteile:⬤ Fesselnde und faszinierende historische Berichte über Dogtown und seine Bewohner.
⬤ Interessante Mischung aus Folklore, persönlichen Verbindungen und dem Mordfall.
⬤ Gut für Leser mit einem persönlichen Interesse an Gloucester oder für diejenigen, die sich von historischen Erzählungen angezogen fühlen.
⬤ Einige fanden den Schreibstil fesselnd und unterhaltsam.
⬤ Lehrreich für diejenigen, die mit der Region nicht vertraut sind.
⬤ Teile des Buches sind langsam oder ermüdend, was zu einem Verlust an Engagement führt.
⬤ Der Stil des Autors enthält Tangenten, die einige Leser als ablenkend von der Haupterzählung empfanden.
⬤ Das Fehlen von Illustrationen und Karten wurde als Einschränkung empfunden.
⬤ Einige Rezensenten waren der Meinung, dass es der Mordermittlung im Vergleich zum historischen Inhalt an Tiefe fehlte.
⬤ Die Struktur des Buches, die zwischen der Geschichte und der Mordermittlung wechselt, wurde von einigen als störend empfunden.
(basierend auf 76 Leserbewertungen)
Dogtown: Death and Enchantment in a New England Ghost Town
Das Gebiet, das als Dogtown bekannt ist - eine isolierte koloniale Ruine und das umgebende 3.000-Morgen-Waldgebiet in Gloucester, Massachusetts - hat lange Zeit einen starken Einfluss auf Künstler, Schriftsteller, Exzentriker und Naturliebhaber ausgeübt. Aber die Geschichte des Ortes ist auch von Geschichten über Hexen, übernatürliche Erscheinungen, Piraten, ehemalige Sklaven, Landstreicher und die vielen Hunde, die Witwen aus dem Revolutionskrieg zum Schutz hielten und nach denen die Gegend benannt wurde, durchwoben. Im Jahr 1984 ereignete sich dort ein brutaler Mord: Ein geistig verwirrter Ausgestoßener schlug einer geliebten Lehrerin den Schädel ein, als sie im Wald spazieren ging.
In ihrem preisgekrönten Debüt verwebt Elyssa East auf eindrucksvolle Weise die Geschichte des grausamen Mordes mit der seltsamen, dunklen Geschichte dieser Geisterstadt in der Wildnis und erkundet die Möglichkeit, dass bestimmte Landschaften ihre eigene, einzigartige Macht ausüben. Dogtown wurde 2010 mit dem L. L.
Winship/PEN New England Award in der Kategorie Sachbuch ausgezeichnet und von den Massachusetts Book Awards zum Must-Read Book ernannt. Das Buch entführt die Leser an einen unvergesslichen Ort voller Tragik, Exzentrik und faszinierender Überlieferungen und untersucht die Idee, dass manche Orte sowohl das Gute als auch das Böse, Poesie und Mord inspirieren können.