
Doing Family in Second-Generation British Migration Literature
Infolge der großen globalen Veränderungen des 20. Jahrhunderts hat sich die Migrationsliteratur in den letzten Jahrzehnten zu einem lebendigen Genre entwickelt.
In diesen Romanen spielen Fragen der transkulturellen Identität und Zugehörigkeit natürlich eine wichtige Rolle. Die vorliegende Studie befasst sich näher mit der Art und Weise, in der die Idee der Familie Prozesse der Identitätskonstruktion beeinflusst. Sie untersucht die sich wandelnden Rollen und Bedeutungen der Diaspora-Familie sowie die familiären Beziehungen zwischen den Generationen in einem Migrationskontext, um die spezifischen Herausforderungen, Probleme und Möglichkeiten zu ermitteln, die sich in diesem Zusammenhang ergeben.
Dieses Buch baut auf Erkenntnissen aus verschiedenen Bereichen der Familienforschung (z. B.
Soziologie, Psychologie, Kommunikationswissenschaft, Gedächtnisforschung) auf, um einen konzeptionellen Rahmen für die Untersuchung synchroner und diachroner Familienkonstellationen und -beziehungen zu schaffen. Der in dieser Studie entwickelte Ansatz wirft nicht nur ein neues Licht auf die zeitgenössische britische Migrationsliteratur, sondern kann sich auch für Analysen von Familien in der Literatur im Allgemeinen als fruchtbar erweisen.
Indem sie die Relevanz und Vielschichtigkeit von doing family" hervorhebt, bietet diese Studie auch neue Perspektiven für transkulturelle Erinnerungsstudien.