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Doing Gender in Heavy Metal: Perceptions on Women in a Hypermasculine Subculture
Dieses Buch bietet eine soziologische Untersuchung von Geschlechterfragen in Bezug auf den sich entwickelnden Platz und die Rolle von Frauen in der Welt des Heavy Metal. Auf der Grundlage feministischer Theorien zur Geschlechterdifferenz und in engem Dialog mit einschlägigen thematischen Studien aus verschiedenen Perspektiven analysiert die Studie insbesondere, wie Frauen von den Mitgliedern der Heavy-Metal-Gemeinschaft, die traditionell überwiegend aus Männern besteht und gemeinhin für ihre hypermaskulinen Eigenschaften bekannt ist, als „Doing Gender“ wahrgenommen werden.
Auf der Grundlage halbstrukturierter Interviews mit selbsternannten Fans des Heavy Metal zeigt diese Arbeit, dass die Befragten ihre Musiksubkultur als traditionell von Männern dominiert beschreiben. Sie stellen jedoch auch deutliche Anzeichen für den Fortschritt fest, den Frauen beim Eintritt in die Heavy-Metal-Kultur und bei der Teilnahme an ihr gemacht haben, und zwar unter Bedingungen, die eine Gleichstellung mit den Männern ihrer Musikgemeinschaft anstreben.
Trotz der Veränderungen, die sowohl in der Welt des Heavy Metal als auch im Hinblick auf die Stellung der Frauen in der Gesellschaft im Allgemeinen als positiv empfunden werden, bestehen für Frauen im Heavy Metal nach wie vor geschlechtsspezifische, von der Männlichkeit bestimmte Bedingungen. Selbst wenn Frauen langsam, aber stetig ihren Weg finden, um das zu entwickeln, was eines Tages eine realisierte und anerkannte Identität und Kultur des Heavy-Metal-Feminismus werden könnte, es aber bis jetzt noch nicht ist, behindern Männlichkeitsmuster weiterhin die Gleichstellung der Geschlechter in diesem Bereich der Popkultur.