Bewertung:

Das Buch erforscht das Leben des jamaikanischen Musikers Don Drummond, beschreibt sein musikalisches Genie, seine turbulente Beziehung zu Margarita Mahfood und die Kämpfe, die er aufgrund psychischer Erkrankungen und gesellschaftlicher Probleme zu bestehen hatte. Das Buch bietet eine Mischung aus historischem Einblick und persönlicher Tragödie und lädt den Leser in die Welt der Ska-Musik ein.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert, fesselnd und vermittelt ein lebendiges Bild von Don Drummonds Leben und der Ska-Musikszene. Es ist sowohl für Musikliebhaber als auch für Gelegenheitsleser zugänglich, und viele finden die Erzählung fesselnd. Die Rezensenten schätzen die Bemühungen des Autors, auch weniger bekannte Aspekte der jamaikanischen Musik und Drummonds Beiträge zu beleuchten. Es weckt auch starke Emotionen und Verbindungen zur Musik und ihrer kulturellen Bedeutung.
Nachteile:Mehrere Rezensenten wiesen auf Ungereimtheiten bei den Daten und faktische Ungenauigkeiten hin und meinten, die Recherche hätte sorgfältiger sein können. Einige fanden auch, dass wichtige Handlungsstränge nicht aufgeklärt wurden und es zu viele nicht belegte Zitate gab. Das Buch wird zwar als wichtiges Werk beschrieben, aber es wird vorgeschlagen, dass weitere Korrekturen und eine tiefere Erforschung notwendig sind.
(basierend auf 29 Leserbewertungen)
Don Drummond: The Genius and Tragedy of the World's Greatest Trombonist
Dies ist eine umfassende Biografie eines brillanten Musikers, der die Entwicklung von Ska, Reggae und populärer Musik weltweit für immer prägte, nur um sich im Alter von 30 Jahren das Leben seiner Geliebten zu nehmen und damit seine Karriere zu zerstören. In seinem kurzen Leben schuf Don Drummond trotz Armut, Klassentrennung, Geisteskrankheit, Rassenpolitik und der Ausbeutung seiner Arbeit ein bleibendes Vermächtnis.
Die Worte von Drummonds Kindheitsfreunden, Klassenkameraden, Musikern, medizinischem Personal, Rechtsbeiständen und Lehrern beleben diese Geschichte seines "ungewöhnlichen Geistes". "Sie erinnern sich an die frühen Tage im Aufnahmestudio, an die Instrumentalbegleitung von Bob Marley und anderen, an die Nächte in den Rasta-Camps, in denen die Musiker um Mitternacht schliefen, und an vieles mehr.
Sie erinnern sich an die Tänze seiner Geliebten Margarita, der Rumba-Queen, die das Publikum im Club Havana in ihren Bann zog. Sie erzählen, was in jener tragischen Nacht geschah, als Drummond viermal auf Margarita einstach, schildern Einzelheiten des Prozesses (der sich um mehr als ein Jahr verzögerte, da Drummond als geistig unzurechnungsfähig eingestuft wurde) und geben Einblicke in Drummonds Tod in einer Nervenheilanstalt im Alter von 35 Jahren.