Bewertung:

Das Buch erzählt die inspirierende Geschichte von Joseph Quintero, einem mexikanisch-amerikanischen Soldaten und Kriegsgefangenen während des Zweiten Weltkriegs. Es beleuchtet seinen Weg von der Unterstützung seiner Familie während der Großen Depression bis hin zum Dienst im Militär, dem Ertragen der Schrecken des Krieges und dem Bewahren von Hoffnung und Glauben trotz der Herausforderungen in der Gefangenschaft.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert, bietet einen persönlichen Bericht, der die Erfahrung der Kriegsgefangenschaft zum Leben erweckt, und zeigt die Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes. Die Leserinnen und Leser finden es inspirierend, fesselnd und emotional ansprechend. Viele loben den Schreibstil und die historische Bedeutung, insbesondere für mexikanisch-amerikanische und philippinische Veteranen.
Nachteile:Einige Leser könnten die grafischen Darstellungen von Krieg und Gefangenschaft beunruhigend oder unangenehm finden. Es gibt auch keine spezifischen Kritikpunkte, aber die allgemeine Empfindlichkeit der Leser kann je nach Darstellung der traumatischen Ereignisse variieren.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Don Jose
1941 fielen die Japaner mit überwältigender Macht in die Philippinen ein und erzwangen die Kapitulation der amerikanischen Truppen auf Bataan und Corregidor. Die Kriegsgefangenen waren einer brutalen Gefangenschaft ausgesetzt, die Tausende nicht überlebten.
Dies ist die Geschichte eines amerikanischen Soldaten, der überlebte und ein Held wurde. Als die amerikanischen Truppen nach der Kapitulation der Japaner das Kriegsgefangenenlager Niigata befreiten, begrüßte der Unteroffizier Joseph O. Quintero sie mit einer selbstgebastelten amerikanischen Flagge, die er im Geheimen zusammengenäht hatte.
Der Sohn mexikanischer Einwanderer wuchs in einem umgebauten Eisenbahnwaggon in Fort Worth, Texas, auf und trat in die Armee ein, um 21 Dollar im Monat und drei Mahlzeiten am Tag zu erhalten. Bei der Verteidigung von Corregidor bediente er ein Maschinengewehr, bevor seine Einheit von den Japanern gefangen genommen wurde.
Als die Kriegsgefangenen nach Japan transportiert wurden, überlebte Joseph eine Blinddarmoperation mit einer Rasierklinge auf dem „Höllenschiff“-Transport. Im Gefangenenlager kümmerte er sich als Sanitäter um seine Mitgefangenen und wurde unter dem Namen Don Jose bekannt.
Josephs Erzählung ist die Sicht eines Soldaten auf den Krieg mit Beschreibungen der Bedingungen in den Kriegsgefangenenlagern aus erster Hand und persönlichen Einblicken in das, was er und seine Kameraden taten, ertrugen und worüber sie sprachen. Die Autoren haben sich auf andere Geschichten und offizielle Dokumente gestützt, um seine Geschichte ins rechte Licht zu rücken und sich auf ein wenig bekanntes Kapitel des Zweiten Weltkriegs zu konzentrieren.