Bewertung:

Tamara Leitners „Don't Say a Thing“ verbindet wahre Verbrechen mit persönlichen Memoiren und schildert ihre langjährigen Ermittlungen gegen einen Serienvergewaltiger, wobei sie auch ihre eigenen schwierigen Beziehungen untersucht. Das Buch zeichnet sich durch sein tiefes Einfühlungsvermögen gegenüber den Opfern und seinen Kommentar zu den Mängeln des Justizsystems aus. Während viele Rezensenten die emotionale Tiefe und die fesselnde Erzählweise lobten, fanden einige die beiden Erzählstränge etwas unzusammenhängend und die Gesamtstruktur manchmal verwirrend.
Vorteile:⬤ Faszinierende und fesselnde Erzählung
⬤ tiefes Mitgefühl für die Opfer
⬤ starker investigativer Journalismus
⬤ vermittelt wichtige Botschaften über die Sicherheit von Frauen
⬤ emotional mitreißende
⬤ inspirierende Themen der Widerstandsfähigkeit und Heilung.
⬤ Unzusammenhängende Erzählstruktur
⬤ manchmal verwirrend mit vielen Charakteren und Zeitlinien
⬤ könnte übermäßig lang sein oder sich wiederholen
⬤ persönliche Geschichten können für einige Leser von der Hauptgeschichte des Verbrechens ablenken
⬤ einige fanden die persönliche Geschichte der Autorin unterentwickelt oder unzureichend erforscht.
(basierend auf 157 Leserbewertungen)
Don't Say a Thing: A Predator, a Pursuit, and the Women Who Persevered
In ihren eindringlichen Memoiren über ein wahres Verbrechen sucht eine mit dem Emmy ausgezeichnete Journalistin nach dem Abschluss einer jahrzehntelangen Verbrechensserie und der Befreiung von ihren persönlichen Dämonen.
Im April 1999 wachte die Reporterin Tamara Leitner an einem aktiven Tatort vor ihrer Wohnung in Arizona auf. Ihre Nachbarin war von einem Mann sexuell missbraucht worden, der später als Claude Dean Hull II identifiziert werden sollte, ein Serienvergewaltiger, der jahrzehntelang der Justiz entkommen war. Neue Identitäten. Neue Staaten. Neue Opfer - mehr als hundert Verdächtige im ganzen Land und Tausende von Opfern, die auf unterschiedlichste Weise geschädigt wurden. Tamaras zwanzigjähriger Drang, die Ermittlungen zu verfolgen, begann.
Sie musste ein gescheitertes System in Frage stellen. Sie musste die Frauen kennenlernen, deren Leben unwiderruflich verändert worden war. Und sie musste sich den Wurzeln ihrer Besessenheit von Hull und seinen Verbrechen stellen.
Indem sie Hulls Überlebende interviewte, sich mit ihnen anfreundete und eine tiefe Verbindung zu ihnen aufbaute, schuf Tamara eine einzigartige Erzählung über ein wahres Verbrechen. Sie zeigt nicht nur, wie schwer es der Justiz fällt, Opfern sexueller Gewalt zu helfen, sondern erforscht auch, wie diese widerstandsfähigen Frauen - und Tamara selbst - nach einem unauslöschlichen Trauma versuchen, ihre Kraft zurückzugewinnen.