Bewertung:

In „Double Exposure“, dem zweiten Buch der Annie-Hawkins-Reihe, werden die Kämpfe einer Kriegs-Fotojournalistin beleuchtet, die persönliche Herausforderungen und gefährliche Bedingungen in Afghanistan meistert und sich gleichzeitig für die Bildung von Frauen einsetzt. Das Buch ist geprägt von Spannung, reichen kulturellen Einblicken und der Entwicklung tiefer Beziehungen zwischen den Charakteren, insbesondere zwischen Annie und ihrer Tochter.
Vorteile:Das Buch zeichnet sich durch eine fesselnde Erzählung aus, die den Leser in ihren Bann zieht und gut entwickelte Charaktere zeigt, insbesondere die starke weibliche Hauptfigur Annie. Es bietet eine fesselnde Mischung aus Action, Spannung und kulturellen Einblicken in Afghanistan, wobei die Erfahrung der Autorin als Fotojournalistin für Authentizität sorgt. Vielen Rezensenten fiel es schwer, das Buch aus der Hand zu legen, und sie schätzten die emotionale Tiefe und die spannenden Wendungen der Handlung.
Nachteile:Einige Leser merkten an, dass das Tempo unterschiedlich war, wobei die erste Hälfte langsamer war, und dass es einige ungelöste Fäden aus dem vorherigen Buch gab. In einigen Rezensionen wurde erwähnt, dass das Buch zwar für sich allein stehen kann, dass aber Vorkenntnisse aus dem ersten Buch das Verständnis der Charakterdynamik verbessern. Außerdem äußerten die Leser gemischte Gefühle über die Überschneidung kultureller und politischer Themen mit der heutigen Situation in Afghanistan.
(basierend auf 29 Leserbewertungen)
Double Exposure
November 2015 - Die erfahrene Kriegs-Fotojournalistin Annie Hawkins kehrt nach einem Auftrag nach Hause zurück und muss feststellen, dass ihr Leben aus den Fugen geraten ist.
Gegen sie wird wegen eines Vorfalls ermittelt, der sich sechs Monate zuvor in Afghanistan ereignet hat. Die Tochter ihrer besten Freundin, Seema, wird immer noch vermisst, offenbar zusammen mit ihrem Taliban-Freund.
Ihre Tochter Mel und ihre Freunde sammeln Spenden für den Wiederaufbau der Wad Qol Secondary School for Girls und erwarten von Annie, dass sie das Geld überbringt. Zu allem Überfluss hat sie auch noch einen heftigen Streit mit der Liebe ihres Lebens, Finn Cerelli, und sie sprechen nicht mehr miteinander. Als Annie nach Afghanistan zurückkehrt, um über die Friedensgespräche zwischen der Regierung und den Taliban zu berichten, macht sie einen Abstecher nach Wad Qol, wo sie feststellt, dass nicht alle die neue Schule wollen.
Sabotage verzögert die Bauarbeiten, und als ein Arbeiter ums Leben kommt, ist klar, dass die Kämpfer die Schuld tragen. Es ist auch offensichtlich, dass sie genau wissen, wo Annie ist.