Bewertung:

Die Memoiren „Duplicity: My Mothers' Secrets“ von Donna Freed schildert ihren Weg von der Entdeckung, dass sie in jungen Jahren adoptiert wurde, bis zur Suche nach ihren leiblichen Eltern in späteren Jahren. Das Buch zeichnet sich durch seine emotionale Tiefe und die Erforschung komplexer Familienbeziehungen aus, auch wenn sein Tempo und sein Schwerpunkt vielleicht nicht jedermanns Erwartungen erfüllen.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben, mit einer emotionalen und ehrlichen Erzählweise
⬤ bietet eine tiefe Erforschung der Mutter-Tochter-Beziehung
⬤ fesselnde Darstellung der Suche nach Zugehörigkeit und familiären Verbindungen
⬤ kombiniert Elemente von Memoiren mit wahren Verbrechen
⬤ fesselnde Momente, die beim Leser ankommen.
⬤ Einige Leser finden vielleicht, dass der Schwerpunkt nicht so stark auf dem wahren Verbrechen liegt, wie angekündigt
⬤ Probleme mit dem Tempo und dem langsamen Aufbau
⬤ Verwirrung in den Zeitlinien und der Organisation der Erinnerungen
⬤ nicht so fesselnd, wie manche es von einem Thriller erwarten würden
⬤ im Vergleich zu anderen Memoiren als durchschnittlich oder weniger fesselnd beschrieben.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Duplicity: My Mothers' Secrets
Die erstaunlichste und bemerkenswerteste Geschichte'Today Show, NBC.
Ein Familienskandal wie aus einem Hollywood-Film noir... was für eine Geschichte. Ich freue mich darauf, sie auf Netflix zu sehen." pectator
Adoption, Familie und Betrug...
Donna war sechs Jahre alt, als ihre Schwester ihr beiläufig erzählte, dass sie und ihre Geschwister alle adoptiert wurden. Es war eine Enthüllung, die ihr Identitätsgefühl erschütterte, aber zu den Dingen gehörte, die in der Familie ungesagt blieben. Später, als ihre komplizierte und unkonventionelle Adoptivmutter starb, fühlte sich Donna ausgeliefert, ohne eine Mutter, die über sie wachte.
Also beschloss sie, ihre Herkunft zu erforschen und machte sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Bei der Durchsicht von Unterlagen entdeckte sie, dass sie über den berüchtigten Louise Wise Adoption Service mit Sitz in Manhattan adoptiert worden war, der inzwischen als korrupt und unethisch entlarvt worden war, aber das war erst der Anfang. Doch das war nur der Anfang. Als sie tiefer grub, entdeckte sie, dass ihre leiblichen Eltern in eine brisante und anzügliche Geschichte verwickelt waren, eine der größten wahren Kriminalgeschichten, die die USA in den späten 1960er Jahren bewegten.
Zuvor geschwärzte Unterlagen der berüchtigten Adoptionsagentur enthüllten, dass Donnas Mutter (27, Jüdin und ledig) und ihr Vater (40, katholisch, verheiratet und vier Kinder) einen Plan ausgeheckt hatten, um eine Versicherungsgesellschaft zu betrügen und nach Spanien zu fliehen, um Donna aufzuziehen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass Donnas Mutter, Mira Lindenmaier, 1967 ihren eigenen Tod bei einem Ertrinkungsunfall vor City Island in der Bronx vorgetäuscht hatte, um die doppelte Entschädigungssumme zu erhalten.