Bewertung:

Die Rezensionen der von Roger Luckhurst herausgegebenen Oxford World's Classics-Ausgabe von „Dracula“ sind überwältigend positiv und heben die hervorragende Einleitung und die ausführlichen Anmerkungen hervor, die das Leseerlebnis verbessern. Viele Leser schätzen die Tiefe der Geschichte und die gut entwickelten Charaktere, während sie gleichzeitig den Status des Romans als klassischer Horrorroman anerkennen. Einige Kritikpunkte betreffen das Tempo des Buches und bestimmte Charakterdarstellungen, aber insgesamt ist die Ausgabe sowohl wegen ihrer literarischen Verdienste als auch wegen ihrer fesselnden Erzählung sehr zu empfehlen.
Vorteile:⬤ Umfassende und aufschlussreiche Einführung und Anmerkungen von Roger Luckhurst.
⬤ Die Prosa ist fesselnd, mit einer Mischung aus Horror und Abenteuer.
⬤ Die Ausgabe ist optisch ansprechend mit einem großartigen Cover.
⬤ Reichhaltig entwickelte Charaktere, insbesondere Mina, die Stärke und Handlungsfähigkeit demonstriert.
⬤ Der Briefstil trägt zur Spannung und Tiefe der Geschichte bei.
⬤ Anerkannt als ein echter Klassiker, der das Vampirgenre beeinflusst hat.
⬤ Manche Leser empfinden das Tempo als langsam, vor allem in der Mitte der Geschichte.
⬤ Der Dialekt einiger Figuren, insbesondere von Van Helsing, ist für manche schwer zu lesen.
⬤ Das Ende wird von einigen Rezensenten als abrupt oder unbefriedigend empfunden.
⬤ Verschiedene Ausgaben werden wegen schlechter Qualität kritisiert, z. B. wegen der kleinen Schriftgröße und der unattraktiven Illustrationen.
(basierend auf 2644 Leserbewertungen)
Er ist vielleicht einer der bekanntesten und einflussreichsten Romane der gesamten Literatur: Dracula von 1897 inspirierte nicht nur zahllose Bühnen- und Filmadaptionen, sondern erfand ein ganzes Horrorgenre: die Vampirgeschichte, die sich bis heute in die unterschiedlichsten Richtungen weiterentwickelt, von der Noir-Krimi-Pastiche (der Vampir als nächtlicher Privatdetektiv) bis zur Teenager-Romanze (der Vampir als verträumter, aber distanzierter Freund). Wer wissen will, wie alles begann, muss dieses Werk von 1897 lesen, das auch heute noch verblüfft und erschreckt.
Die Geschichte des englischen Anwalts Jonathan Harker und seines seltsamen neuen Klienten, des transsilvanischen Aristokraten Graf Dracula, ist das klassische Werk des viktorianischen Gothic Horror, die nach wie vor unheimliche Quelle vieler unserer kulturellen Fantasien und Albträume. Der irische Autor ABRAHAM STOKER (1847-1912) arbeitete mehr als ein Vierteljahrhundert lang als Manager des Lyceum-Theaters im West End, was ihn in die Londoner Literatur- und Künstlerkreise einführte; er war ein Freund von Größen wie dem Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle und dem Maler James Abbott McNeill Whistler. Stoker ist u.
a. Autor des Buches The Lair of the White Worm (1911).