Bewertung:

Das Buch „Drei Jahre in Mississippi“ schildert detailliert und emotional den Kampf von J.H. Meredith für die Aufhebung der Rassentrennung an der Ole Miss und bietet wertvolle Einblicke in die Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre.
Vorteile:Das Buch wird für seine emotionale Wirkung, seinen pädagogischen Wert und die detaillierte Darstellung historischer Ereignisse gelobt. Viele Leser halten es für eine Pflichtlektüre, um die Kämpfe während der Bürgerrechtsbewegung zu verstehen.
Nachteile:Einige Leser merkten an, dass der Schreibstil nicht der beste ist, was darauf hindeutet, dass die alltäglichen Details zwar informativ sind, die allgemeine Qualität des Schreibens jedoch das Leseerlebnis beeinträchtigen kann.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Three Years in Mississippi
Am 1. Oktober 1962 wurde James Meredith als erster afroamerikanischer Student an der Universität von Mississippi immatrikuliert. Vorangegangen waren gewaltsame Ausschreitungen mit zwei Toten und ein langwieriger Rechtsstreit, der bis vor den Obersten Gerichtshof ging, doch seine Zulassung war ein entscheidender Moment in der Geschichte der Bürgerrechte. Unter Berufung auf seine „göttliche Verantwortung“, die Vorherrschaft der Weißen zu beenden, riskierte Meredith alles, um an der Ole Miss zu studieren. Auf diese Weise ebnete er den Weg für die Integration im ganzen Land.
In diesem Buch, das 1966 veröffentlicht wurde, mehr als zehn Jahre nachdem der Oberste Gerichtshof in der Entscheidung Brown v. Board of Education die Rassentrennung in öffentlichen Schulen aufgehoben hatte, beschreibt Meredith seinen intensiven Kampf um den Besuch einer rein weißen Universität und die Überwindung lang bestehender Ethnien in einem der konservativsten Bundesstaaten des Landes. Dieser Bericht aus erster Hand bietet einen Einblick in einen entscheidenden Punkt in der Geschichte der Bürgerrechte und in die Entschlossenheit und den Mut eines Mannes, der sich unvorstellbaren Hindernissen gegenübersah.
Dieser Band wurde zum ersten Mal neu aufgelegt und enthält eine neue Einleitung des Historikers Aram Goudsouzian.