Bewertung:

Robert F. Kennedys „Dreizehn Tage“ ist ein fesselnder Bericht aus erster Hand über die Kubakrise, der den intensiven Entscheidungsfindungsprozess innerhalb der US-Regierung in einem entscheidenden Moment der Geschichte beleuchtet. Das Buch verbindet persönliche Überlegungen mit einer Analyse von Führung und Krisenmanagement und beleuchtet das Gleichgewicht zwischen militärischer Aggression und diplomatischer Lösung. Trotz seiner Kürze bietet das Buch wertvolle Einblicke in die beteiligten Personen und die spannungsgeladene Atmosphäre, die die Ereignisse umgab.
Vorteile:Das Buch wird für seinen fesselnden Schreibstil gelobt, der eine Insiderperspektive auf ein kritisches historisches Ereignis bietet. Die Leser schätzen die Klarheit, die emotionale Tiefe der Schilderungen und das Gleichgewicht zwischen Spannung und Menschlichkeit während der Krise. Das Buch gilt als Pflichtlektüre für Studenten und alle, die sich für Politikwissenschaft, Krisenmanagement und Geschichte interessieren. Das knappe Format macht es auch Lesern zugänglich, die vielleicht keine Zeit für ausführlichere Berichte haben.
Nachteile:Einige Leser finden die Memoiren zu kurz und zu wenig detailliert, da sie sich mehr auf persönliche Erinnerungen als auf einen umfassenden historischen Kontext konzentrieren. Das Nachwort wird als etwas trocken und im Vergleich zur Haupterzählung als weniger fesselnd empfunden. Außerdem gibt es Bedenken hinsichtlich RFKs Voreingenommenheit und möglicher eigennütziger Motive bei der Schilderung der Ereignisse, was zu einer weniger objektiven Darstellung führen könnte.
(basierend auf 178 Leserbewertungen)
Thirteen Days: A Memoir of the Cuban Missile Crisis
Während der dreizehn Tage im Oktober 1962, in denen die Vereinigten Staaten die Sowjetunion mit der Aufstellung von Raketen auf Kuba konfrontierten, gab es nur wenige Menschen, die die Geschichte hinter den Kulissen so miterlebten, wie sie hier vom verstorbenen Senator Robert F. Kennedy erzählt wird.
In diesem einzigartigen Bericht beschreibt er jeden der Teilnehmer an den manchmal stundenlangen Verhandlungen, wobei er besonders auf die Handlungen und Ansichten seines Bruders, Präsident John F. Kennedy, eingeht.
In einem neuen Vorwort erörtert der angesehene Historiker und Kennedy-Berater Arthur Schlesinger, Jr. die bleibende Bedeutung des Buches und die Bedeutung neuer Informationen über die Krise, die insbesondere aus der Sowjetunion ans Licht gekommen sind.