Drogenspiele: Das Internationale Olympische Komitee und die Politik des Dopings, 1960-2008

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Drogenspiele: Das Internationale Olympische Komitee und die Politik des Dopings, 1960-2008 (M. Hunt Thomas)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch „Drug Games“ erforscht den Schnittpunkt von Sport und politischer Geschichte, insbesondere während des Kalten Krieges, und zeigt die Rolle des Sports als diplomatisches Instrument und seine Bedeutung als politische Waffe.

Vorteile:

Eine fesselnde Erzählung, ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der Verbindung zwischen Sport und Politik, eine klare Darstellung der historischen Bedeutung des Sports in der Diplomatie, die den Status des Autors unter den Sporthistorikern erhöht.

Nachteile:

In der Rezension wurden keine spezifischen Nachteile erwähnt.

(basierend auf 1 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Drug Games: The International Olympic Committee and the Politics of Doping, 1960-2008

Inhalt des Buches:

Am 26. August 1960 stürzte der dreiundzwanzigjährige dänische Radrennfahrer Knud Jensen, der an den Olympischen Spielen in Rom teilnahm, plötzlich von seinem Fahrrad und brach sich den Schädel.

Sein Tod Stunden später führte zu Gerüchten, dass er leistungssteigernde Drogen zu sich genommen hatte. Obwohl Jensens Tod sicherlich nicht der erste Fall von Doping bei den Olympischen Spielen war, dient er als Ausgangspunkt für Thomas M. Hunts gründlich recherchierte, chronologische Geschichte der modernen Beziehung zwischen Doping und den Olympischen Spielen.

Unter Verwendung von Konzepten aus der Theorie der internationalen Beziehungen, der Geschichte der Diplomatie und des Verwaltungsrechts stellt dieses Werk eine Verbindung zwischen diesem Thema und den globalen politischen Beziehungen her. Während des Kalten Krieges hatten die nationalen Regierungen wenig Grund, wirksame Anti-Doping-Kontrollen bei den Olympischen Spielen zu unterstützen.

Sowohl die Vereinigten Staaten als auch die Sowjetunion betrachteten Macht im Sport als ein Mittel, um Freunde und Rivalen im Ausland zu beeindrucken. Der daraus resultierende Medaillenwettlauf motivierte die Nationen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs, die Befugnis zur Dopingkontrolle bei privaten Sportbehörden zu belassen. In Anbetracht der mit Dopingkontrollen verbundenen Kosten und der Auswirkungen von Dopingskandalen versuchten diese Behörden, das Thema nach Möglichkeit zu vermeiden.

Doch gegen Ende des Kalten Krieges mischten sich die Regierungen stärker in die Frage der Dopingkontrollen ein. Die Hindernisse für die Beseitigung des Dopings bei den Olympischen Spielen, die in der Vergangenheit ein wissenschaftliches, ethisches und politisches Dilemma darstellten, werden durch die politische Trägheit immer weniger gebremst.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780292737495
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2011
Seitenzahl:231

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