Bewertung:

Das Buch ist eine schön aufgemachte und informative Lektüre, die ein breites Spektrum von Naturliebhabern anspricht. Es erzählt die Geschichte des Autors, wie er vom Vogelbeobachter zum Entenjäger wurde, und hebt die Bedeutung des Naturschutzes und den Beitrag der Jäger zur Erhaltung der Lebensräume hervor. Viele Leser heben den angenehmen Schreibstil, den Humor und den wertvollen Inhalt hervor.
Vorteile:⬤ Schöne Illustrationen und hervorragende Papierqualität
⬤ unterhaltsame und humorvolle Texte
⬤ reich an Informationen
⬤ fördern die Wertschätzung für die Natur und den Naturschutz
⬤ geeignet für Naturliebhaber und Jagdinteressierte
⬤ enthält wertvolle weiterführende Literatur.
Einige Leser könnten Teile des Inhalts nur für bestimmte Zielgruppen (Vogelbeobachter oder Jäger) relevant finden; in den Rezensionen wurden keine wesentlichen Nachteile genannt.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Duck Walk: A Birder's Improbable Path to Hunting as Conservation
Im Herbst 2016 beschloss die lebenslange Vogelbeobachterin, Naturforscherin und geschätzte texanische Künstlerin Margie Crisp, eine Flinte in die Hand zu nehmen und auf Entenjagd zu gehen.
Nur wenige Naturliebhaber verstehen die Rolle, die die Jagdindustrie bei der Erhaltung der Wildnis und der Wildtiere spielt - sie schützt weit mehr kritische Lebensräume als Vogelbeobachter. Während viele Vogelarten stark rückläufig sind, steigen die Enten- und Gänsepopulationen Jahr für Jahr stetig an. Und warum? Wegen des Geldes, das Wasservogeljäger für Lizenzen, Schusswaffen und Munition ausgeben oder an gemeinnützige Naturschutzorganisationen spenden.
Hier geht Crisp über die Vogelbeobachtung hinaus und stellt ihre Vorstellungen von der Jagd in Frage. Kann man Entenjäger als Naturschützer bezeichnen? Könnte sie ihre lebenslange Abneigung gegen Waffen überwinden und lernen, Vögel zu schießen? Und könnte sie damit zur Erhaltung der Lebensräume von Enten und anderen Zugvogelarten beitragen? Indem sie ihre Erfahrungen aufschreibt, geht Crisp diesen Fragen nach und zeigt beiden Gemeinschaften - Jägern und Naturschützern -, dass eine Frau eine Vogelbeobachterin, eine Vogeljägerin und vor allem eine Naturschützerin sein kann, die sich für den Erhalt von Lebensräumen für Vögel und andere Wildtiere einsetzt.
Der Leser begleitet die Autorin auf ihrem Weg zum Jagen und erlebt die emotionalen Auswirkungen des Tötens, Säuberns, Kochens und Essens von Vögeln. Berichte aus erster Hand sind nahtlos mit Informationen über die Geschichte des Naturschutzes sowie mit Interviews mit Jägern, Biologen und Vogelbeobachtern verbunden. Entlang des Central Flyway von der texanischen Küste bis nach Kanada zeichnet diese aufschlussreiche persönliche Erzählung die Spuren von Jagd- und Vogelbeobachtungsreisen und sogar von einem Solo-Roadtrip, der den Wanderungen der Vögel folgt, nach - alles mit den Augen einer Künstlerin, deren Worte und Zeichnungen ihre Reise zum Leben erwecken.