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Break Through: Why We Can't Leave Saving the Planet to Environmentalists
Mit den derzeitigen Taktiken lassen sich die komplexen globalen Krisen von heute nicht lösen. Die „bösen Buben des Umweltschutzes“ fordern eine mutige und kraftvolle neue Vision.
Die Umweltinsider Michael Shellenberger und Ted Nordhaus lösten mit ihrem im Selbstverlag erschienenen Essay „The Death of Environmentalism“ (Der Tod des Umweltschutzes) einen Feuersturm der Kontroverse aus, in dem sie argumentierten, dass der Umweltschutz nicht mit der globalen Erwärmung fertig werden kann und sterben sollte, damit eine neue Politik geboren werden kann. Die globale Erwärmung ist weitaus komplexer als frühere Verschmutzungsprobleme, und die amerikanischen Werte haben sich seit den größten Erfolgen der Bewegung in den 1960er Jahren dramatisch verändert, aber die Umweltschützer kämpfen immer noch dieselben alten Schlachten. Die Autoren sehen einen Zusammenhang zwischen dem Scheitern der Umweltbewegung und dem Scheitern der gesamten linken politischen Agenda und weisen den Weg zu einer aufstrebenden Politik, die mit den modernen amerikanischen Werten übereinstimmt und in der Lage ist, unsere dringendsten Herausforderungen zu bewältigen.
In dieser mit Spannung erwarteten Fortsetzung des ursprünglichen Essays liefern die Autoren ein umfassendes und wortgewaltiges Manifest für den politischen Wandel. Was die Amerikaner wirklich wollen, und was als Grundlage für eine neue Politik dienen könnte, ist eine Vision, die uns zu Größe inspirieren kann. Die Autoren plädieren für die Abkehr von alten Kategorien (Natur/Markt, links/rechts) und formulieren einen zeitgemäßen Pragmatismus, der bereits in so prominenten Persönlichkeiten wie Hillary Clinton und Barack Obama seine Verfechter gefunden hat.
Dieses Buch wird denselben Nerv treffen wie What's the Matter with Kansas und Don't Think of an Elephant. Aber seine Analyse wird die amerikanische Politik für die nächsten Jahrzehnte neu gestalten.