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Strikethrough: Typographic Messages of Protest
Eine lebendige Feier der Verwendung von Sprache zur Stärkung und Ermächtigung - von Antisklavereibroschüren aus dem 19. Jahrhundert über das AIDS-Design "Silence = Death" bis hin zu den handgefertigten Schildern der Black-Lives-Matter-Bewegung.
Gegliedert in Kapitel, die die vielen Möglichkeiten des Ausdrucks von Dissens erkunden (Resist, Vote, Strike, Teach und Love), präsentiert Strikethrough mehr als 120 Schilder, Plakate, Publikationen und Ephemera in lebendiger Bildsprache und prägnanter Prosa. Von den farbenfrohen Affichen des Pariser Aufstands von 1968 über die Plakate der Streikenden in Memphis bis hin zur Zeitung der Black Panthers zeigt dieser großzügig illustrierte Band die Rolle des Grafikdesigns in einer Vielzahl von Protestbewegungen in den USA und im Ausland. Mit Beiträgen von Künstlern und Kunstkollektiven wie Jenny Holzer, den Guerrilla Girls und Fierce Pussy bietet dieses Buch einen umfassenden und kritischen Überblick über die Typografie des Aktivismus. Strikethrough enthält außerdem 10 Profile der Designer, die hinter den Grafiken stehen - darunter Corita Kent, Emory Douglas und Ben Shahn - und eine eigene Display-Schrift, die auf historischen Protestgrafiken von Tr Seals basiert, sowie eine Einführung der Aktivistin und Designwissenschaftlerin Colette Gaiter.
Die Kuratoren Silas Munro und Stephen Coles zeichnen einen typografischen Widerstandsgesang nach, der sich über mehr als 150 Jahre erstreckt. Sie zeigen auf, wie die Botschaft über Marker, Siebdruck, Sprühfarbe, Collagen sowie physische und digitale Schriften ihren Weg zu den Massen findet, und wie sie uns alle dazu auffordert, unsere eigenen Forderungen nach sozialem Wandel zu formulieren.
Zu den Künstlern und Designern gehören: Atelier Populaire, See Red Women's Workshop, Carlos Cortez, Emory Douglas, Fierce Pussy, Ganzeer, Milton Glaser, Guerrilla Girls, Jenny Holzer, Corita Kent, Tibor Kalman, Amos Paul Kennedy Jr., Herb Lubalin, Phase2, Favianna Rodriguez, Ward Schumaker, Ben Shahn und Wes Wilson.