Bewertung:

Das Buch hat gemischte Kritiken erhalten. Einige Leser schätzen den historischen Kontext und den literarischen Stil, während andere kritisieren, dass es sich auf Stereotypen stützt und die emotionale Tiefe der Figuren nicht berücksichtigt. Die Themen Dürre und Ehrgeiz werden vor dem Hintergrund des spanischen Bürgerkriegs beleuchtet, aber die erzählerischen Schwierigkeiten und das eher intellektuelle als emotionale Engagement schmälern für einige Leser die Gesamtwirkung des Buches.
Vorteile:** Interessanter historischer Kontext im Zusammenhang mit dem Spanischen Bürgerkrieg. ** Von der Kritik für seinen literarischen Stil gelobt, der an Hemingways Werke erinnert. ** Komplexe Themen wie Ehrgeiz, Dürre und gesellschaftliche Herausforderungen. ** Wunderschön geschrieben, mit lebhaften Bildern und impressionistischen Elementen. ** Eingehende Erforschung der Hintergründe der Figuren und des Dorflebens.
Nachteile:** Rückgriff auf Stereotypen, die die spanische Kultur zu sehr vereinfachen. ** Leidenschaftslose Erzählung, die es nicht schafft, emotionale Verbindungen herzustellen. ** Kritik, dass es sich eher um eine intellektuelle Übung als um eine fesselnde Geschichte handelt. ** Wahrgenommene Trockenheit im Stil, die nicht bei allen Lesern Anklang finden mag. ** Einige Erzählungen könnten sich verworren anfühlen oder von der Haupthandlung ablenken.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Drought
Ein brillanter Roman über Erinnerung, Liebe und den Zusammenprall zwischen der alten und der neuen Welt, der im Spanien der 1950er Jahre spielt.
„Er wandte sich von dem alten Mann ab, um diesen unnötigen Tod und seinen Anteil daran in aller Stille zu betrauern; aber der Anblick des Sarges brachte stattdessen Wut hervor...“.
1957 verlässt ein ausgebrannter britischer Journalist London, um sich in dem idyllischen andalusischen Dorf Benalamar zu erholen, einem Ort, der sich seit den Wirren des spanischen Bürgerkriegs kaum verändert hat. Doch als ein ausländischer Geschäftsmann mit Plänen zur Erschließung des Gebiets auftaucht, gerät die Gemeinde in Aufruhr.
In einer Zeit der Dürre soll das Versprechen eines Stausees die Ängste der Bevölkerung besänftigen, doch der Bauunternehmer ahnt nicht, worauf er sich einlässt. Ein ortsansässiger Bauer begeht Selbstmord, und die darauf folgenden Ermittlungen führen zurück in die jüngste Vergangenheit, zu einer verlorenen Liebe und einem Bürgerkrieg - alles weit entfernt von dem beschaulichen Rückzugsort, der einst Erholung von einer Welt voller reißerischer Schlagzeilen und Hinterzimmer-Schwindeleien versprach.
Dürre ist ein einfühlsamer Roman über Erinnerung, Liebe und den Zusammenprall zwischen der alten und der neuen Welt.