Bewertung:

Das Buch wird wegen seiner aufschlussreichen und fesselnden Schilderung des Lebens während des Zweiten Weltkriegs in Colchester hoch geschätzt. Es bietet einen persönlichen Bericht, der bei den Anwohnern und sozialgeschichtlich Interessierten Anklang findet, aber einige Leser fanden das Fehlen der versprochenen Fotos in der Kindle-Ausgabe enttäuschend.
Vorteile:Die Erzählung ist faszinierend und fesselnd, besonders für diejenigen, die mit der Gegend um Colchester vertraut sind. Sie ist gut strukturiert und redigiert, was sie zu einer wertvollen Ressource für Geschichtsinteressierte, einschließlich Tagebuchleser und Sozialgeschichtsforscher, macht. Viele Leser schätzten die Einbeziehung von Fotos und zusätzlichen historischen Details im Archivteil.
Nachteile:Einige Leser merkten an, dass die Kindle-Ausgabe die erwähnten Fotos nicht enthält, was den Gesamteindruck beeinträchtigt. Einige wenige Rezensionen waren neutral und konzentrierten sich eher auf den Service und die Lieferung als auf den Inhalt selbst.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
E. J. Rudsdale's Journals of Wartime Colchester
Eric Rudsdales Rolle als Kurator und Luftschutzbeauftragter in Colchester Castle während des Zweiten Weltkriegs bot ihm die perfekte Gelegenheit, das Leben an der Heimatfront in seinen Tagebüchern festzuhalten. Erics Tagebucheinträge sind durchweg von seinen ironischen Beobachtungen der Kriegsführung und seiner mangelnden Übereinstimmung mit den vorherrschenden Ansichten der Zeit geprägt.
Er war Pazifist, was seinen Tagebüchern eine ungewöhnliche Perspektive verleiht. Doch auch als Zivilist konnte er sich dem Konflikt nicht entziehen, da er in einer Garnisonsstadt lebte, die von einer Invasion und regelmäßigen Bombenangriffen bedroht war.
In seinen Tagebüchern finden sich daher besorgniserregende und tragische Ereignisse, doch sein Sinn für Humor bleibt dabei immer erhalten. Die Tagebuchauszüge zeigen Erics Fähigkeit, eine Szene lebendig werden zu lassen, und jeder Bericht verdeutlicht den täglichen Druck, dem die Menschen ausgesetzt waren, während sie tapfer versuchten, trotz des Krieges ein normales Leben zu führen.