Bewertung:

A Look Into the Mouth of Hell (Ein Blick in den Höllenschlund) ist eine kritische Untersuchung des K-12-Bildungssystems in den USA, die sich insbesondere auf die Lehrerbildungseinrichtungen konzentriert. Die Autorin Rita Kramer führt eine ethnografische Studie durch, die zeigt, dass diese Institutionen gesellschaftspolitischen Zielen Vorrang vor echtem Lernen einräumen, was zu Mittelmäßigkeit in der Lehrerausbildung führt. Obwohl das Buch eine gründliche Untersuchung bietet, zeigen sich einige Rezensenten enttäuscht über die Schlussfolgerungen und Lösungsvorschläge der Autorin.
Vorteile:Das Buch wird für seine gründliche ethnografische Forschung und professionelle Berichterstattung gelobt. Die Rezensenten stellen fest, dass es einen detaillierten Bericht aus erster Hand über die Praktiken in den Bildungseinrichtungen liefert. Es macht die Diskrepanz zwischen der Lehrerausbildung und den tatsächlichen Bildungsbedürfnissen deutlich und ist daher für Pädagogen, angehende Lehrer und Eltern, die sich über das Bildungssystem Sorgen machen, von großem Wert.
Nachteile:Kritiker argumentieren, dass die Schlussfolgerungen des Buches für ein zentralisiertes Bildungssystem (Common Core) plädieren, das ihrer Meinung nach die aufgezeigten Probleme aufrechterhält. Einige sind der Meinung, das Buch sei veraltet und würde von einer Fortsetzung profitieren, die auf die aktuelle Bildungspolitik eingeht. Außerdem könnte die vermeintliche Voreingenommenheit der Autorin für einige Leser ihre Glaubwürdigkeit beeinträchtigen.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Ed School Follies: The Miseducation of America's Teachers
Rita Kramers außergewöhnliche Ethnographie von Bildungseinrichtungen öffnet einem die Augen für viele Dinge, einschließlich des Ausmaßes, in dem Gleichheit die Errungenschaften in den Idealen und Praktiken, die den zukünftigen Lehrern beigebracht werden, verdrängt hat.
Alle, die sich Gedanken darüber machen, was unsere Kinder lernen werden und was die Erwachsenen von morgen wissen werden, sollten dieses Buch lesen. James S.
Coleman, Professor für Soziologie und Pädagogik an der Universität von Chicago.