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Edith the Fair: Visionary of Walsingham
B. W.
Flint's Edith the Fair: Visionary of Walsingham" ist der erste Versuch, die historische Identität der Walsingham-Visionärin "Rychold" seit 1951 zu klären. Das Gründungsdatum des Marienheiligtums von Walsingham, dem Nationalheiligtum Englands, ist unter Historikern seit langem umstritten - und das, obwohl es eines der meistbesuchten Heiligtümer des mittelalterlichen Europas war, bekannt und besucht von führenden Gelehrten wie Erasmus. Während die Geschichten anderer marianischer Visionäre mit großem Interesse behandelt werden, wurde erstaunlich wenig versucht, die Botschaft von Walsingham und die Geschichte der Frau, der sie anvertraut wurde, zu verstehen.
Durch eine rigorose Überprüfung der Primärquellen, insbesondere der Norfolk Rolls und der Pynson Ballad, ermittelt B. W.
Flint das Gründungsdatum des Heiligtums und identifiziert den Namen von "Rychold", Lady of the Manor, durch eine genaue Untersuchung des Domesday Book. Seine gründliche Analyse der Ikonographie Unserer Lieben Frau von Walsingham und seine historischen Nachforschungen über die Figur des "Rychold", die als "Edith die Schöne" identifiziert wurde, zeigen, warum ihre Identität als Walsingham-Visionärin so lange im Dunkeln lag.
Flints Erkenntnisse führen zu einer neuen Untersuchung der Botschaft Unserer Lieben Frau von Walsingham, die nachhaltige Auswirkungen auf das Verständnis des angelsächsischen Christentums und der englischen katholischen Kirche hat.