Bewertung:

Viele Leser äußern ihre Enttäuschung über das Buch aufgrund seines irreführenden Titels, da es nicht das eigentliche Spiel enthält, das sie erwartet hatten.
Vorteile:Die Vorteile des Buches wurden nicht erwähnt.
Nachteile:Das Buch enthält nicht das eigentliche Stück, was zu Frustration bei den Lesern führte, die eine echte Kopie des Stücks suchten.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Edward Albee's Who's Afraid of Virginia Woolf?
Edward Albees Who's Afraid of Virginia Woolf? schockierte Publikum und Kritiker gleichermaßen mit seinem Angriff auf den Anstand. Im Grunde ist das Stück jedoch einfach eine Liebesgeschichte: eine Untersuchung eines langen Ehelebens, gefüllt mit den Hoffnungen, Träumen, Enttäuschungen und dem Schmerz, die das Vergehen vieler gemeinsamer Jahre begleiten.
Während das Ethos des Stücks tragikomisch ist, ist es das anachronistische, melodramatische geheime Objekt - der nicht existierende Sohn -, das den Sinn des Publikums für theatralische Normalität umstößt. Die gemeine und vulgäre Galle, die zwischen den Figuren ausgespuckt wird, verbirgt diese Elemente und lässt das Stück als etwas völlig Neues erscheinen. Wie Michael Y.
Bennett verrät, handelt es sich bei dem Stück um denselben Kaiser, der nur neue Kleider trägt. Kurzum, es steht in der großen Tradition des Wohnzimmerdramas: Ibsen, Tschechow, Glaspell, Hellmann, O'Neill, Wilder, Miller, Williams und Albee.