Bewertung:

Marvin O'Connells Biografie über Edward Sorin ist eine gut recherchierte und fesselnde Erzählung, die nicht nur das Leben Sorins und die Geschichte von Notre Dame im Detail beschreibt, sondern auch Einblicke in die amerikanische katholische Geschichte gewährt. Das Buch wird für seine erzählerische Qualität und seinen wissenschaftlichen Tiefgang gelobt und eignet sich daher sowohl für Liebhaber von Notre Dame als auch für Geschichtsinteressierte im Allgemeinen.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert
⬤ fesselnd erzählt
⬤ bietet neue Einblicke in Notre Dame und die katholische Geschichte
⬤ fängt den amerikanischen Geist durch Edward Sorins Leben ein
⬤ ist nicht nur eine Biografie, sondern inspirierendes Schreiben
⬤ liest sich fast wie ein Roman.
Nicht als leichte Lektüre oder „Strandbuch“ geeignet; könnte für Gelegenheitsleser zu detailliert sein.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Dieses umfassende Buch bietet die endgültige Darstellung des Lebens und Wirkens von Edward Sorin, dem Gründer der Universität von Notre Dame. Der 1814 im Westen Frankreichs geborene Sorin wurde 1838 zum Priester geweiht und trat kurz darauf der neu gegründeten Kongregation vom Heiligen Kreuz bei. Im Jahr 1841 wurde Pater Sorin zusammen mit sechs Brüdern vom Heiligen Kreuz nach Indiana entsandt, um eine Mission zu gründen. Nach einem Jahr Dienst in den noch jungen Gemeindeschulen der Diözese Vincennes wurde Pater Sorin ein Stück Land im nördlichsten Teil der Diözese angeboten - unter der Bedingung, dass dort ein College eingerichtet würde. Pater Sorin und seine Begleiter kamen im November 1842 auf dem Grundstück am Seeufer nahe der südlichen Biegung des St. Joseph River an.
Im darauf folgenden Jahr erteilte der Staat Indiana eine Gründungsurkunde für das, was Sorin stolz und ehrfürchtig die Universität Notre Dame du Lac nannte. In ihren Anfängen bestand die „Universität“ von Pater Sorin aus ein paar Blockhütten und einer Handvoll halbgebildeter Brüder, von denen nur wenige Englisch sprachen. Es gab kein Geld und kaum Studenten.
Doch Pater Sorin war mit schierer Willenskraft entschlossen, seine Universität zum Erfolg zu führen. Grundlegend für den Erfolg von Pater Sorin war seine Bereitschaft, begabten Kollegen freien Lauf zu lassen - Männern, die intellektuell anspruchsvoller waren als er selbst - sowie sein intuitives Verständnis und seine wachsende Liebe für den einzigartigen Charakter der amerikanischen Kultur.
Edward Sorin ist die lebendige und farbenfrohe Geschichte eines Mannes, der trotz aller Widrigkeiten eine der weltweit führenden katholischen Hochschulen gründete und ausbaute.