
Peculiar Whiteness: Racial Anxiety and Poor Whites in Southern Literature, 1900-1965
Peculiar Whiteness: Racial Anxiety and Poor Whites in Southern Literature, 1900-1965 (Rassenangst und arme Weiße in der Südstaatenliteratur, 1900-1965) plädiert für eine eingehendere Betrachtung der Komplexität der ungleichen Behandlung armer Weißer in der Südstaatenliteratur und zeigt, wie weitreichend diese Erfahrungen waren.
Auch wenn die Geschichte der Vorurteile gegenüber dieser Gruppe nicht mit dem Erbe der Gewalt gegen People of Color in Amerika vergleichbar ist, so sind doch Personen, die als "weißer Abschaum" gelten, in den Schriften verschiedener weißer Autoren einem Entmenschlichungsprozess ausgesetzt. Arme weiße Charaktere werden häufig als grotesk und angstauslösend verunglimpft, insbesondere wenn sie in unmittelbarer Nähe zu Schwarzen oder Menschen mit Behinderungen stehen.
So wurde von armen Weißen als Symbol viel verlangt, und verschiedene Variationen des Etiketts (z. B. "weißer Abschaum", Pachtbauern oder sogar Menschen mit etwas weniger Geld als der Durchschnitt) waren Gegenstand eines breiten Spektrums von Urteilen, Mitleid, Mitgefühl, Angst und Besorgnis.
Peculiar Whiteness befasst sich mit zentralen Fragen der zeitgenössischen kritischen Ethnie, der Weißseinsforschung und der literarischen und historischen Südstaatenforschung. Anhand von Autoren wie Charles Chesnutt, Thomas Dixon, Sutton Griggs, Erskine Caldwell, Lillian Smith, William Faulkner und Flannery O'Connor wird deutlich, wie Weiße in einer Machtposition versuchen, ihren Status aufrechtzuerhalten, indem sie oft Wege finden, Menschen neu zu kategorisieren und an den Rand zu drängen, die sonst vielleicht nicht unter die Auspizien oder Grenzen des "white trash" fallen würden.