
An Outline of the Rumanian Campaign 1916-1918
Rumänien trat Mitte 1916 auf der Seite der Alliierten in den Ersten Weltkrieg ein - verlockt durch das Versprechen der Alliierten, dem Land nach dem Krieg die Hoheit über das damals zu Österreich-Ungarn gehörende Siebenbürgen zu übertragen. Rumänien muss seine Teilnahme jedoch schnell bereut haben.
Es verfügte zwar über eine Armee von einer halben Million Mann, doch sein Offizierskorps war schlecht ausgebildet, und mit dem deutschen General Erich von Falkenhayn, dem Architekten der Offensive gegen Verdun im selben Jahr, hatte es einen furchtbaren Gegner. Dieses Buch beschreibt den schnellen Feldzug, der damit begann, dass Rumänien Angriffe gegen die Österreicher über die Karpaten nach Siebenbürgen startete. General August von Mackensen, der eine gemischte Truppe aus deutschen, österreichischen, bulgarischen und osmanisch-türkischen Truppen anführte, schlug im September mit einem Gegenangriff von Nordbulgarien aus zurück, und die Rumänen unterbrachen ihre siebenbürgische Operation, um sich in einer gemeinsamen Operation mit den Russen mit Mackensen auseinanderzusetzen.
Doch schon bald befanden sich die Rumänen an allen Fronten auf dem Rückzug, und trotz verzweifelter letzter Gegenangriffe fiel die Hauptstadt Bukarest am 6. Dezember.
Im Jahr 1917 schlugen die verbliebenen rumänischen Truppen in der nördlichen Hälfte des Landes, die von der deutschen Besatzung verschont geblieben war, mehrere feindliche Offensiven zurück. Doch die Übernahme Russlands durch die Bolschewiken später im selben Jahr ließ Rumänien isoliert und von seinen Feinden umzingelt zurück, so dass dem Land keine andere Wahl blieb, als im Dezember 1917 einen Waffenstillstand zu schließen, der es aus dem Krieg ausschloss.
Diese kurze Beschreibung eines kurzen Feldzugs ist reichlich mit Karten illustriert und füllt eine vergessene Ecke des Großen Krieges.