Bewertung:

Die Rezensionen zu „Ein Buch der Erinnerungen“ von Peter Nadas sind eine Mischung aus tiefgründiger Bewunderung und Kritik. Viele Leser bejubeln es als ein monumentales Werk, das mit Proust und Musil vergleichbar ist, und loben seine komplexe Erforschung von Liebe, Sexualität und historischem Kontext im Ungarn der Mitte des 20. Jahrhunderts. Die poetische Sprache und die emotionale Tiefe des Buches sprechen diejenigen an, die bereit sind, sich mit dem komplexen Erzählstil und der Struktur auseinanderzusetzen. Andere hingegen empfinden den Film als schwierig, verworren und bisweilen übertrieben abschweifend und dicht, was zu einer gespaltenen Rezeption führt, die zwischen einer lohnenden und einer frustrierenden Erfahrung schwankt.
Vorteile:⬤ Tiefgründige Erforschung von Liebe, Sexualität und historischem Kontext.
⬤ Reichhaltige, poetische Prosa und lebhafte Beschreibungen.
⬤ Vergleiche mit literarischen Meistern wie Proust und Musil unterstreichen seine hohe literarische Qualität.
⬤ Tiefe emotionale Wirkung, viele Leser fühlen sich der Erzählung sehr verbunden.
⬤ Bemerkenswerte psychologische und politische Einblicke in das Ungarn des 20. Jahrhunderts.
⬤ Jahrhunderts.
⬤ Komplexe und anspruchsvolle Prosa, oft schwer zu verstehen.
⬤ Einige Leser sind der Meinung, dass das Buch dem Hype und den Vergleichen mit Proust nicht gerecht wird.
⬤ Zu ausführliche Abschweifungen können den Erzählfluss beeinträchtigen.
⬤ Die nicht-lineare Erzählweise mit ähnlichen Erzählern kann die Leser verwirren.
⬤ Langatmig und bisweilen ermüdend, erfordert eine erhebliche Investition des Lesers.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
A Book of Memories
Das 1986 in Ungarn nach einem fünfjährigen Kampf mit der Zensur erstmals veröffentlichte Buch "Das Buch der Erinnerungen" von P ter N das ist ein moderner Klassiker, eine vielschichtige Erzählung, die drei parallele Geschichten von Liebe und Verrat erzählt. Die erste spielt im Ost-Berlin der 1970er Jahre und handelt von einem namenlosen ungarischen Schriftsteller, der in eine Dreiecksbeziehung mit einem jungen Deutschen und einer berühmten alternden Schauspielerin verwickelt ist.
Die zweite, die der Schriftsteller verfasst hat, ist die Geschichte eines deutschen Ästheten des späten neunzehnten Jahrhunderts, dessen Erfahrungen seine eigenen widerspiegeln. Jahrhunderts, dessen Erfahrungen seine eigenen widerspiegeln.
Die dritte Stimme ist die eines Freundes aus der Kindheit des Schriftstellers, der seine eigene, unerwartete Seite in die Geschichte einbringt. Von Kritikern mit Proust, Mann und Joyce verglichen, ist diese sinnliche Tour de Force zweifellos ein Meisterwerk (The New Republic).