Bewertung:

Bummer“ von Janice Shapiro ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die sich mit dem Leben schrulliger Frauen in verschiedenen surrealen Situationen in Los Angeles befassen und insbesondere die Underground-Musikszene und die Kultur der 1970er Jahre reflektieren. Die Geschichten werden mit Humor, Ironie und einem Hauch von Dunkelheit erzählt und illustrieren komplexe Charaktere auf der Suche nach Sinn und Freiheit inmitten einer chaotischen Umgebung.
Vorteile:Der Schreibstil wird als intelligent, kantig und humorvoll beschrieben, mit gut entwickelten, nachvollziehbaren Charakteren. Die Erzählungen erinnern an die pulsierende Kultur von Los Angeles und die 1970er Jahre und zeichnen ein fesselndes Bild von Frauen, die die Nuancen des Lebens erleben. Die Leserinnen und Leser schätzen die fesselnden Erzählungen, die interessanten Einblicke in das Leben der Figuren und die Fähigkeit des Buches, lebhafte Diskussionen anzuregen.
Nachteile:Einige Leser sind der Meinung, dass sich die Geschichten ähneln und manchmal deprimierend oder unglaubwürdig sind. Es gibt Hinweise auf sich wiederholende Themen unter den Figuren, und einige Geschichten lassen die Leser mit dem Wunsch nach mehr Abschluss oder Tiefe zurück.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Bummer: And Other Stories
Eine clevere und fesselnde Sammlung von „düster-komischen, sexy und sehr intelligenten“ Geschichten über Frauen am Rande der Katastrophe - und am Rande der Gnade (Tom Perrotta).
Die Frauen, die in diesen Geschichten vorkommen, haben eines gemeinsam: Sie haben alle einen schrecklichen Tag. Da ist die Hausfrau, die von der tadellosen Ordnung im Haus ihrer Nachbarn so fasziniert ist, dass sie sich nicht davon abhalten kann, in deren Wohnung einzubrechen. Da ist die Mutter, die ihren kleinen Sohn über das Trauma eines Mordes hinweghilft und plötzlich mit dem Wiederauftauchen seines Vaters konfrontiert wird. Da ist die Frau mittleren Alters, die in einem Kaffeeketten-Job neben rotzfrechen College-Kids festsitzt, die Talentmanagerin, die einen Haufen fehlgeleiteter Jungstars beaufsichtigt, und die spitzhaarige Künstlerin, die ihren schlaffen Verlobten buchstäblich aus dem fahrenden Auto wirft, bevor sie sich auf eine unüberlegte Affäre in Vegas einlässt.
Janice Shapiro hat eine Reihe von völlig unterschiedlichen Außenseitern geschaffen, doch ihre erdige Wärme und ihr asymmetrischer Humor durchdringen sie alle. Ihre Gabe für perfekte Dialoge - zusammen mit ihrer instinktiven Leichtigkeit, mit der sie über so heikle Themen wie kommerziellen Sex, Tod und die alltäglichen Tragödien des Älterwerdens schreibt - macht ihre Stimme zu einer, die man genießen muss: hartgesotten, sardonisch, intim und frei.