Bewertung:

A Memory of Violets von Hazel Gaynor ist ein ergreifender Roman, der das Leben zweier Schwestern im London des 19. Jahrhunderts miteinander verknüpft und ihren Kampf als Blumenverkäuferinnen angesichts von Armut und Behinderung beleuchtet. Die Erzählung wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, erforscht Themen wie Hoffnung, Schwesternliebe und Mitgefühl und gipfelt schließlich in einer befriedigenden Auflösung. Während das Buch für seine lebendigen Beschreibungen und seine emotionale Tiefe gelobt wird, haben einige Leser Probleme mit dem Tempo und der Entwicklung der Charaktere bemerkt.
Vorteile:⬤ Schöner und lyrischer Schreibstil, der ein starkes Gefühl für Ort und Zeit hervorruft.
⬤ Fesselnde Geschichte über das Leben verarmter Kinder und die sozialen Probleme der damaligen Zeit.
⬤ Die Charaktere sind gut entwickelt und die emotionale Tiefe schwingt beim Leser mit.
⬤ Bietet historische Einblicke und eine Botschaft der Hoffnung und des Mitgefühls.
⬤ Ein befriedigendes Ende, das die Geschichten der Hauptfiguren miteinander verknüpft.
⬤ Das Tempo der Geschichte kann langsam sein, und einige Leser hatten das Gefühl, dass sie sich an bestimmten Stellen hinzieht.
⬤ Der Wechsel zwischen den Zeitebenen war gelegentlich störend.
⬤ Der Charakter von Tilly wurde unterschiedlich beurteilt; einige fanden sie egozentrisch und schwer mitfühlbar.
⬤ Einige Handlungselemente, wie z. B. Zufälle, erschienen manchen Lesern zu konstruiert.
(basierend auf 847 Leserbewertungen)
A Memory of Violets: A Novel of London's Flower Sellers
Von der Autorin des USA Today-Bestsellers The Girl Who Came Home kommt ein unvergesslicher historischer Roman, der die Geschichte zweier lange vermisster Schwestern - verwaiste Blumenverkäuferinnen - und einer jungen Frau erzählt, die durch ihre Erfahrungen verändert wird.
"Für die kleine Schwester.... werde ich nie aufhören, nach dir zu suchen."
1876. Inmitten des Schmutzes und der Verkommenheit der Blumenmärkte von Covent Garden verkaufen die verwaisten irischen Schwestern Flora und Rosie Flynn Blumensträuße aus Veilchen und Brunnenkresse, um zu überleben. Es ist eine erbärmliche Existenz, die nur durch die Anwesenheit der anderen erträglich wird. Als sie getrennt werden, führt die Entscheidung einer verzweifelten Frau dazu, dass ihr Leben in sehr unterschiedliche Bahnen gelenkt wird.
1912. Die einundzwanzigjährige Tilly Harper verlässt den Frieden und die Schönheit ihres Heimatdistrikts Lake District und zieht nach London, um als stellvertretende Hausmutter in einem von Mr. Shaws Ausbildungsheimen für Brunnenkresse und Blumenmädchen zu arbeiten. Seit Jahren kümmern sich die Heime um Londons verwaiste und verkrüppelte Blumenmädchen und holen sie von der Straße. Für Tilly ist die Ernennung ein Neuanfang, eine Chance, ihre schwierige Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Kurz nach ihrer Ankunft im Heim findet Tilly ein Notizbuch, das Flora Flynn gehört. Versteckt zwischen den Seiten findet sie getrocknete Blumen und eine herzzerreißende Geschichte über Verlust und Trennung, denn Floras Einträge verraten, dass sie nie aufgehört hat, nach ihrer verlorenen Schwester zu suchen. Tilly macht sich auf den Weg, um herauszufinden, was mit Rosie geschehen ist - aber die Suche wird nicht einfach sein. Voller Wendungen und Überraschungen führt sie die fürsorgliche und entschlossene junge Frau an unerwartete Orte, auch in die Tiefen ihres eigenen Herzens.