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A Reason to Live: HIV and Animal Companions
A Reason to Live erforscht die Beziehung zwischen Mensch und Tier anhand der Erzählungen von elf Menschen, die mit HIV leben, und ihren tierischen Begleitern. Die Erzählungen, die auf einer Reihe von Interviews mit HIV-positiven Menschen und ihren tierischen Begleitern in Australien basieren, umspannen die gesamte Zeit der HIV-Epidemie, vom öffentlichen Bewusstsein und der Diskriminierung in den 1980er und 1990er Jahren bis zum Überleben und der Hoffnung im 21.
Jahrhundert. Jede Erzählung wird im theoretischen Kontext untersucht (z. B.
Bindungstheorie, "Biophilie-Hypothese", neurochemische und neurophysiologische Effekte, Lachen, Spiel, Todesangst und Stigma), um die einzigartige Verbindung zwischen Mensch und Tier während einer "Epidemie des Stigmas" zu verstehen. Ein durchgängiges Thema ist, dass diese Tiere ihren menschlichen Begleitern während der Epidemie "einen Grund zum Leben" gaben.
Langzeitüberlebende beschreiben ihre früheren tierischen Begleiter, die ihre Bedürfnisse intuitiv verstanden und ihnen in dieser turbulenten Zeit bedingungslose Liebe und Unterstützung boten. Kürzlich diagnostizierte HIV-positive Erzähler beschreiben ihre tierischen Begleiter im Kontext der Hoffnung und der Wellness-Erzählung des Lebens und Alterns mit HIV im einundzwanzigsten Jahrhundert.
Die Zusammenführung dieser Erzählungen bietet einen Einblick in einen Aspekt der vielschichtigen HIV-Epidemie, als sich Menschen gegen Menschen wandten, und hilft zu erklären, warum es häufig den Tieren überlassen wurde, ihre menschlichen Begleiter zu unterstützen. Wichtig ist, dass es die dauerhafte Verbindung zwischen Mensch und Tier im Rahmen von Theorie und Erzählung anerkennt und so ein kulturelles Gedächtnis schafft, wie es noch nie zuvor geschehen ist.