Bewertung:

Das Buch „A Reason for Living“ (Ein Grund zum Leben) bietet eine tiefgreifende Erkundung der Geschichte Jamaikas während der Bürgerrechtsbewegung und beleuchtet anhand seiner Figuren Themen wie Kampf, Identität und gesellschaftliche Probleme. Während die Autorin mit ihrem lebendigen Schreibstil die dunkle Realität des Jamaikas der 1960er Jahre zum Leben erweckt, kann sich die Geschichte aufgrund der schweren Themen und des grafischen Inhalts als schwierig erweisen.
Vorteile:⬤ Bahnbrechende Erforschung der Geschichte Jamaikas und der Bürgerrechtsbewegung.
⬤ Lebendige und detaillierte Entwicklung der Charaktere und des Settings.
⬤ Fesselnde emotionale Tiefe, die eine starke Reaktion der Leser hervorruft.
⬤ Pädagogischer Wert über Jamaikas sozio-politische Landschaft.
⬤ Starker Schreibstil, der die Leser fesselt und eintauchen lässt.
⬤ Zeitweise schwierig zu lesen, da schwere Themen und grafische Inhalte.
⬤ Reife Inhalte können für ein jüngeres Publikum ungeeignet sein, einschließlich grafischer sexueller Szenen und Gewalt.
⬤ Das Tempo kann sich für manche Leser langsam anfühlen.
⬤ Einige Charaktere sind polarisierend und rufen gemischte Gefühle hervor.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
A Reason For Living
Es ist Mitte der 1960er Jahre in Kingston, Jamaika, und das Land ist durchdrungen von sozialen, politischen und wirtschaftlichen Ungerechtigkeiten. Howard Baxter, der Erbe eines Immobilienimperiums, hat kein Interesse daran, Reichtum zu suchen oder zu verwalten.
Seine Leidenschaften sind die Malerei und die Entjungferung jamaikanischer Jungfrauen. Als er auf der Suche nach einem tieferen Sinn in seinem armseligen Leben die Straßen durchkämmt, wird bald klar, dass Howards Reise nicht einfach sein wird. Bernaldo Lloyd, ein Mitglied des Baxter-Clans, ist ein Medizinstudent, der ein Gespür für die Hoffnungslosigkeit der jamaikanischen Massen hat.
Inspiriert von seinem engen Freund und Howards Cousin, Ras Robin Pone, und ihren Verbindungen zur Rastafari-Bewegung, die soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit fordert, ist Bernaldo entschlossen, die korrupte Regierung zu stürzen. Während Howard, Bernaldo und Robin von der amerikanischen Black-Power- und Bürgerrechtsbewegung beeinflusst werden, die gleiche Rechte für Afroamerikaner fordert, werden sie von den Frauen in ihrem Leben sowohl geliebt als auch kritisiert.
Doch als die Revolution ausbricht, entdeckt Howard schließlich einen Sinn für sein verdrehtes Leben, der ihn in eine Richtung führt, die er nie erwartet hätte. In dieser Geschichte über Liebe, Leidenschaft und Selbstfindung werden drei jamaikanische Männer in eine Revolution der 1960er Jahre verwickelt, die Ungerechtigkeiten, Unterdrückung und ein Ziel für einen von ihnen aufdeckt.