Bewertung:

A Taste of Power von Elaine Brown ist ein umfassender und fesselnder Bericht über ihre Erfahrungen als Anführerin der Black Panther Party und bietet Einblicke in die Entwicklung der Organisation und die Rolle der Frauen. Das Buch verbindet persönliche Erzählungen mit historischem Kontext und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Black-Power-Bewegung. Trotz der fesselnden Erzählweise fanden einige Leser bestimmte Abschnitte langweilig oder unnötig, und andere stellten Browns Urteilsvermögen und Beweggründe in Frage.
Vorteile:Das Buch bietet eine aufschlussreiche und ermutigende Perspektive auf die Black Panther Party und hebt die Führungsrolle von Elaine Brown sowie die wichtige Rolle der Frauen in der Bewegung hervor. Viele Leser lobten den fesselnden Schreibstil und den historischen Kontext und bezeichneten das Buch als spannend und aufschlussreich. Das Buch stellt auch weit verbreitete Mythen über die Black Panther in Frage und vertieft die Diskussion über die Geschlechterbeziehungen innerhalb der Organisation.
Nachteile:Einige Leser fanden das Buch langsam oder aufgebläht, mit unnötigen Details, die es schwer machten, es zu lesen. Es gibt Bedenken hinsichtlich Browns Darstellung ihrer selbst und anderer Personen. Einige bezeichnen sie als opportunistisch und kritisieren, dass sie sich auf persönliche Beziehungen konzentriert, die auf Kosten umfassenderer Leistungen gehen. Einige Leser äußerten auch den Wunsch nach einer detaillierteren Erforschung der Programme und Erfolge der Black Panther Party.
(basierend auf 78 Leserbewertungen)
A Taste of Power: A Black Woman's Story
Tiefgründig, lustig... wild und bewegend... herzzerreißende Berichte über eine einsame schwarze Kindheit.... Brown sieht die Rassenunterdrückung im nationalen und globalen Kontext; jedes politische Wort, das sie schreibt, ist eine Lektion über Handel, Geld, Rassismus, Kommunismus und so weiter... Eine glanzvolle Leistung." -- Los Angeles Times
Elaine Brown übernahm ihre Rolle als erste und einzige weibliche Anführerin der Black Panther Party mit diesen Worten: "Ich habe alle Waffen und das ganze Geld. Ich kann den Herausforderungen von außen und von innen widerstehen. Habe ich recht, Genosse? "Das war im August 1974. Von einer kleinen Zelle in Oakland waren die Panther zu einer revolutionären nationalen Organisation herangewachsen, die schwarze Gemeinden und weiße Anhänger im ganzen Land mobilisierte - aber unerbittlich ins Visier von Polizei und FBI geriet und zunehmend von Gewalt und Zwietracht im Inneren zerrissen wurde. Wie Brown in eine Machtposition über diese paramilitärische, von Männern dominierte Organisation gelangte und was sie mit dieser Macht anstellte, ist ein fesselnder, schonungsloser Bericht über ihre Selbsterkenntnis.
Browns Geschichte beginnt damit, dass sie in einem verarmten Viertel in Philadelphia aufwuchs und eine überwiegend weiße Schule besuchte, wo sie zum ersten Mal spürte, was es bedeutet, schwarz, weiblich und arm in Amerika zu sein. Sie beschreibt ihr politisches Erwachen während der Bohème-Jahre ihrer Jugend und ihre Zeit als Fußsoldatin bei den Panthers, die eine Erlösung zu versprechen schienen. Und sie erzählt von ihrem Aufstieg in die oberen Ränge der Panther-Führung: von ihrer turbulenten Beziehung zu dem charismatischen Huey Newton, der ihr Geliebter und ihr Erzfeind werden sollte; von ihren Erfahrungen mit den männlichen Machtritualen, die den Keim für den Untergang der Partei legen sollten; und von den Narben, die sie in den paradigmenverändernden Zusammenstößen von Sex und Macht in dieser Ära sowohl erlitt als auch zufügte. Atemberaubend, lyrisch und scharfsinnig, ist dies das unauslöschliche Zeugnis des Kampfes einer schwarzen Frau um ihre Selbstbestimmung.