Bewertung:

Kyomi O'Connors Memoiren „Ein Himmel von unendlichem Blau“ sind eine zu Herzen gehende Reflexion über Liebe, Verlust und persönliche Widerstandsfähigkeit. Die Autorin erzählt ihre Lebensgeschichte, die von Entbehrungen, Selbstfindung und spirituellem Wachstum geprägt ist, insbesondere nach der Krankheit und dem Tod ihres Mannes. Die Leserinnen und Leser fühlen sich von ihrer emotionalen Ehrlichkeit und Verletzlichkeit angesprochen, die zur Selbstreflexion anregen und im Angesicht von Widrigkeiten Mut machen.
Vorteile:Das Buch wird für seine emotionale Tiefe, den schönen Schreibstil und die inspirierenden Themen Liebe und Widerstandsfähigkeit hoch gelobt. Die Leserinnen und Leser schätzen Kyomis Ehrlichkeit und Verletzlichkeit, die ihren Weg der Selbstreflexion und Heilung verdeutlichen. Viele fanden die Erzählung einnehmend und fesselnd und regten sie dazu an, über ihr eigenes Leben nachzudenken. Das Buch wird als kraftvolle und ergreifende Memoiren beschrieben, die zum Nachdenken anregen.
Nachteile:Einige Leser merkten an, dass die ersten Teile des Buches sich langsam anfühlten oder weniger fesselnd waren, so dass sie es kurz beiseite legten, bevor sie es wieder zur Hand nahmen. Es gibt Hinweise auf die schweren Themen und das emotionale Gewicht des Inhalts, das für manche überwältigend sein könnte. Und während viele die Rohheit des Buches schätzen, könnten einige die emotionale Intensität als Herausforderung empfinden.
(basierend auf 35 Leserbewertungen)
A Sky of Infinite Blue: A Japanese Immigrant's Search for Home and Self
Schon in jungen Jahren war Kyomis Leben von emotionalen Schwierigkeiten geprägt - ein ehebrecherischer Vater, eine überfürsorgliche Mutter und eine abweisende Großfamilie. In dem Bemühen, der Dunkelheit ihres Lebens in Japan zu entkommen, zog Kyomi im Februar 1990 in die USA, um ein neues Leben als Forscherin am NIH in Bethesda, MD, zu beginnen.
Schon bald verliebte sie sich in ihren zukünftigen Ehemann: Patrick, einen warmherzigen, charismatischen britischen Krebsforscher, dessen bedingungslose Liebe und Unterstützung ihr half, die Traumata ihrer Vergangenheit zu überwinden. Ihr gemeinsamer Weg führte sie schließlich dazu, ihre Karrieren zu wechseln und nach San Diego, Kalifornien, zu ziehen, wo sie sich einer buddhistischen Praxis widmeten, die ihr Leben veränderte - und ihnen half, spirituell zu wachsen und ihren Wunsch zu verwirklichen, anderen zu helfen. Dann wurde bei Patrick ein metastasierendes Melanom im Gehirn im Stadium IV diagnostiziert - und nach einem erbitterten, dreijährigen Kampf gegen seinen Krebs starb er am 4.
Juli 2016. Kyomi war am Boden zerstört und verbrachte ein Jahr verloren in ihrer Trauer.
Doch als sie eines Tages zu schreiben begann, entdeckte sie, dass sie dabei Wahrheiten über sich selbst, ihre Lebensgeschichte und ihre Beziehung zu Patrick aufdecken konnte. Dabei stieß sie auf viele alte, ungeheilte Wunden - aber schließlich wurde das Schreiben zu ihrer täglichen spirituellen Praxis, und viele Wahrheiten kamen aus der Dunkelheit ans Licht.
Nach vielen Jahren des Kampfes und der Suche fand Kyomi schließlich die Liebe und das Licht, das schon immer in ihr war.