Bewertung:

Das Buch bietet eine aufschlussreiche und fesselnde Darstellung der Erfahrungen jüdischer Flüchtlinge in Amerika, wobei der Schwerpunkt auf den persönlichen Kämpfen und dem kulturellen Wandel während dieser Zeit liegt. Die Leser finden es sowohl zugänglich als auch zum Nachdenken anregend, mit einer Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit.
Vorteile:⬤ Interessant und leicht zu lesen
⬤ bietet zusätzliche Einblicke in die Flüchtlingserfahrung
⬤ gut geschrieben
⬤ fesselnde Geschichte
⬤ spiegelt die einzigartige Perspektive des Autors als Einwanderer wider
⬤ kurze, verständliche Kapitel
⬤ fängt Emotionen gut ein
⬤ bietet einen Einblick in das jüdische Leben in Amerika nach dem Zweiten Weltkrieg.
Einige Leser könnten das fortlaufende Kapitelformat weniger kohärent finden; der historische Kontext könnte für diejenigen, die damit nicht vertraut sind, nicht so umfassend sein.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
A Jewish Refugee in New York: Rivke Zilberg's Journal
Rivke Zilberg, eine 20-jährige Jüdin, kommt kurz nach dem Einmarsch der Nazis in Polen, ihrem Heimatland, in New York an.
Sie kämpft damit, eine neue Sprache zu lernen und sich in den Vereinigten Staaten zurechtzufinden, und führt ein Tagebuch über die Herausforderungen und Möglichkeiten dieses neuen Landes. In ihrem Versuch, ein neues Leben als jüdische Einwanderin in den USA zu finden, erzählt Rivke von dem Verlust ihrer Mutter bei einem Bombenanschlag in Lublin, von der Trennung von ihrem Verlobten, der sich nach Palästina abgesetzt hat, und von einer koketten Beziehung mit einem amerikanischen „Allrightnik“.
In diesem fiktiven Tagebuch, das ursprünglich auf Jiddisch veröffentlicht wurde, gibt die Autorin Kadya Molodovsy einen tiefen Einblick in den Alltag der großen jüdischen Einwanderergemeinde von New York. Durch die Schilderung der Kämpfe einer Frau als jüdischer Flüchtling in den USA während des Zweiten Weltkriegs weist Molodovsky die Leser auf die sozialen, politischen und kulturellen Spannungen dieser Zeit und dieses Ortes hin.