Bewertung:

Das Buch ist eine wunderschön geschriebene und intensive Geschichte, die in der Ukraine während der Nazi-Invasion spielt und das verflochtene Leben der Figuren inmitten der Schrecken des Völkermords erforscht. Obwohl viele Rezensenten die emotionale Tiefe und die einzigartige Perspektive loben, insbesondere in Bezug auf die moralischen Dilemmata, mit denen der Einzelne in dieser dunklen Zeit konfrontiert ist, kritisieren einige das abrupte Ende und das Tempo.
Vorteile:⬤ Wunderschön geschrieben und emotional fesselnd.
⬤ Bietet eine einzigartige Perspektive auf den Zweiten Weltkrieg aus der Sicht verschiedener Charaktere, darunter deutsche Soldaten, lokale Bürger und jüdische Menschen.
⬤ Fängt die moralischen Dilemmata ein, mit denen man in Kriegszeiten konfrontiert wird.
⬤ Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und nachvollziehbar.
⬤ Bietet Einblicke in die Auswirkungen des Krieges auf verschiedene Gemeinschaften.
⬤ Viele Rezensenten fanden, dass die Geschichte abrupt und ohne ausreichende Auflösung endet.
⬤ Einige bemängelten das Tempo und bezeichneten Teile als langsam oder schleppend.
⬤ Einige bemängelten die Wiederholung des Schreibstils.
⬤ Einige meinten, die Darstellung der Charaktere könne verwirrend sein.
⬤ Es fehlt ein detaillierter historischer Kontext für Leser, die mit dieser Zeit nicht vertraut sind.
(basierend auf 68 Leserbewertungen)
A Boy in Winter
An einem grauen Novembermorgen im Jahr 1941 wird eine kleine ukrainische Stadt von der SS überrannt.
Ein Vater, der mit seinen jüdischen Mitbürgern eingepfercht ist, wartet ängstlich auf Nachricht von seinen beiden Söhnen, während eine junge Frau, die gekommen ist, um ihren Geliebten von den Invasoren wegzuholen, mit neuen und harten Wahrheiten über diejenigen konfrontiert wird, die ihr am nächsten stehen. Gleichzeitig sieht sich ein deutscher Ingenieur, der hierher gekommen ist, um einem Krieg zu entgehen, den er für verbrecherisch hält, mit einem noch größeren Verbrechen konfrontiert, das sich hinter den Linien abspielt, und er hat niemanden außer sich selbst, an den er sich wenden kann.
Und mittendrin muss ein Junge, der überleben will, sein Los mit Fremden teilen. Während sich ihre Geschichten miteinander verweben, lernt jeder dieser Charaktere die Kompromisse kennen, die das Überleben erfordert, die bedrückende Macht der Angst und die Möglichkeit des Mutes im Angesicht des Terrors.