Bewertung:

Das Buch stellt ein umfassendes und klar erklärtes 2/1 Game Force Bidding System vor, zusammen mit einigen interessanten Ideen, die auch für erfahrene Bridge-Spieler interessant sein könnten. Es fehlt jedoch an Beispielen für Hände und Bietreihenfolgen, was als Nachteil angesehen werden könnte.
Vorteile:⬤ Gut strukturierte und gründliche Erklärung des Systems
⬤ nützlich für diejenigen, die ein komplettes System übernehmen oder neue Ideen gewinnen wollen
⬤ enthält eine vorausgefüllte Konventionskarte für die Bequemlichkeit
⬤ im Allgemeinen gut geschrieben und voll von modernen Konzepten.
⬤ Es fehlen Hand- und Bietbeispiele, was das Verständnis für manche Leser erschweren kann
⬤ nicht alle Ideen sind fundiert oder allgemein akzeptiert
⬤ für Anfänger nicht geeignet.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
A Complete System for the Tournament Bridge Player
Ein kompletter Ansatz Dieses Buch ist als ein fertiges komplettes System für den Turnierspieler konzipiert. Das Grundgerüst des Systems ist 2/1, das im ersten Teil des Buches offengelegt wird.
Danach wählt der Autor Konventionen und Methoden aus, um alle praktischen Aspekte des Bietens und Kartenlegens abzudecken, wobei er jeden Teil der Konventionskarte der Reihe nach behandelt. Einige der vorgeschlagenen Konventionen liegen außerhalb des Mainstreams, wie Muiderberg, Rubensohl und Questem, um nur einige zu nennen. Enthalten sind auch die eigene Version des Autors von Transferantworten auf 1 und seine Struktur für das Überbieten des gegnerischen 1NT-Eröffners.
Außerdem gibt es viele benutzerfreundliche kleinere Spielereien für kompetitive Bietsituationen. Dem Buch liegen vorgefertigte Konventionskarten (WBF-, ACBL- und EBU-Versionen) sowie 20-seitige ergänzende Anmerkungen bei, die als praktische Zusammenfassung des gesamten im Buch besprochenen Systems dienen.
TUĞRUL KABAN, ursprünglich aus der Türkei stammend, lebt seit seinem 18. Lebensjahr im Vereinigten Königreich. Er ist ein vertrautes, wenn auch seltenes Gesicht in der englischen Bridgeszene, das sich gelegentlich auch in andere europäische Länder wagt.
Bei Turnieren ist er leicht an dem Büchlein zu erkennen, das er für eine Kongresskarte auf den Tisch legt. So manches Exemplar wurde interessierten Spielern zur Verfügung gestellt, die nun mit seinem Buch noch besser spielen können.