Ein langer Tag am Ende der Welt: Eine Geschichte von Schändung und Offenbarung im tiefen Süden

Bewertung:   (3,6 von 5)

Ein langer Tag am Ende der Welt: Eine Geschichte von Schändung und Offenbarung im tiefen Süden (Brent Hendricks)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch ist eine sehr persönliche Erzählung, die sich um den Fall des Krematoriums Tri-State dreht und Themen wie Verlust, Familienbeziehungen und das Südstaatenerbe der Autorin behandelt. Während einige Leser das Buch als wunderschön geschrieben und aufschlussreich empfinden, sind andere der Meinung, dass es zu weit vom Hauptthema abweicht und zu einer Kritik der Südstaatenkultur wird.

Vorteile:

Der Schreibstil wird für seine Brillanz und seine einnehmende Qualität gelobt. Die Leser schätzten das Wissen der Autorin über verschiedene Themen und die emotionale Tiefe der Erzählung. Viele fanden das Buch nachvollziehbar und eine ungewöhnliche Perspektive auf ein tragisches Ereignis, mit Elementen von schwarzem Humor und einer anschaulichen Darstellung des Südens.

Nachteile:

Einige Leser waren enttäuscht, dass sich das Buch mehr auf die Beziehung des Autors zu seinem Vater als auf das Tri-State Crematory selbst konzentrierte. Die Kritiker bezeichneten die Erzählung als irreführend, zu introspektiv und zuweilen schlecht ausgeführt. Einige fanden das Tempo mühsam und den Schreibstil nicht überzeugend, und einige meinten, das Buch fördere Vorurteile gegenüber der Südstaatenkultur.

(basierend auf 11 Leserbewertungen)

Originaltitel:

A Long Day at the End of the World: A Story of Desecration and Revelation in the Deep South

Inhalt des Buches:

Eine erschütternde Erinnerung an den Vorfall im Krematorium von Tri-State.

Im Februar 2002 wurden im Tri-State Krematorium im ländlichen Georgia Hunderte von verlassenen und verwesten Leichen entdeckt, was die größte Massenschändung in der modernen amerikanischen Geschichte darstellte. Der Täter - ein angesehener Familienvater und ehemaliger Football-Star seiner Heimatstadt - hatte es geschafft, den Horror fünf Jahre lang zu verbergen.

Unter den Leichen, die im Krematorium Tri-State gefunden wurden, befand sich auch die des Vaters von Brent Hendricks. Um die psychische Störung im Zusammenhang mit der Schändung zu lindern, begab sich Hendricks auf eine Pilgerreise zum Krematorium in Georgia. In A Long Day at the End of the World (Ein langer Tag am Ende der Welt) offenbart er seine sehr komplizierte Beziehung zum Süden, während er versucht, seine Hassliebe zu dieser Kultur mit seiner eigenen persönlichen und familiären Geschichte dort und seiner Faszination für die gestörte Landschaft in Einklang zu bringen. In ergreifend schöner Prosa erforscht Hendricks seine gespannte Beziehung zu seinem Vater - nicht nur die Trauer, die seinen Tod umgab, sondern auch die Unheimlichkeit seiner Wiederauferstehung.

Es ist eine Geschichte, die so herzzerreißend, so unglaublich und so sensationell ist, dass es einfach wäre, sie zu erzählen, ohne in die Tiefe zu gehen. Aber Hendricks' Nachforschungen sind unerbittlich, und er erforscht die äußerst schwierigen Fragen über die Liebe zwischen Eltern und Kindern, über die Art und Weise, wie Menschen miteinander umgehen - im Leben und im Tod - und über die Heiligkeit des Körpers. Es ist der perfekte Sturm für eine echte Southern Gothic-Geschichte.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780374146863
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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