Bewertung:

Das Buch ist eine unterhaltsame und aufschlussreiche Erzählung über die unbeabsichtigten Folgen eines libertären Experiments in der Kleinstadt Grafton in New Hampshire, in der sowohl humorvolle als auch ernste Themen durch die Brille skurriler lokaler Charaktere und Probleme, insbesondere mit Bären, dargestellt werden. Es werden die Herausforderungen des extremen Individualismus beim Aufbau einer kooperativen Gemeinschaft hervorgehoben.
Vorteile:⬤ Fesselnder und humorvoller Schreibstil.
⬤ Ausgewogene und faire Darstellung des Libertarismus und seiner Auswirkungen auf die reale Welt.
⬤ Bietet zum Nachdenken anregende Einblicke in Gemeinschaft und Regierungsführung.
⬤ Gut recherchiert mit einer Vielzahl von Perspektiven interessanter Charaktere.
⬤ Bietet eine unterhaltsame Fallstudie über das 'Free Town Project'.
⬤ Einige Leser waren der Meinung, dass das Buch trotz der Prämisse keine tiefgreifende Kritik am Libertarismus übt.
⬤ Einige Kritiken an den Motiven des Autors und der Handhabung der Erzählung könnten einige an der Botschaft zweifeln lassen.
⬤ Es fehlen bestimmte visuelle Elemente oder Illustrationen, die die Erzählung bereichern könnten.
(basierend auf 103 Leserbewertungen)
A Libertarian Walks Into a Bear: The Utopian Plot to Liberate an American Town (and Some Bears)
Bei den Plänen für eine radikale Selbstverwaltung in einer amerikanischen Kleinstadt wurde ein haariges Detail übersehen: Niemand sagte es den Bären.
Es war einmal eine Gruppe von Libertären, die sich zusammentaten und das Free Town Project ausheckten, einen Plan zur Übernahme einer amerikanischen Stadt und zur vollständigen Beseitigung ihrer Regierung. Im Jahr 2004 nahmen sie Grafton, NH, ins Visier, eine kaum besiedelte Siedlung mit einer einzigen asphaltierten Straße.
Als sie in Grafton ankamen, wurden die öffentlichen Mittel für so ziemlich alles gekürzt: die Feuerwehr, die Bibliothek, das Schulhaus. Landes- und Bundesgesetze wurden zu sanften Vorschlägen, die in der dichten Wildnis der Stadt kaum gehört wurden.
Die „Alles-ist-gut“-Atmosphäre griff bald auf die benachbarten Wälder über. Freiheitsliebende Bürger ignorierten Jagdgesetze und Vorschriften zur Entsorgung von Lebensmitteln. Sie bauten eine Zeltstadt, um aus dem Raster zu fallen. Und all das erregte die Aufmerksamkeit der Nachbarn von Grafton: die Bären.
A Libertarian Walks Into a Bear ist die manchmal lustige, manchmal erschreckende Geschichte darüber, was passiert, wenn eine Regierung in den Wäldern verschwindet. Mit Schießereien, Abenteuern und verräterischen Politikern ist dies die ultimative Geschichte eines typisch amerikanischen Experiments - frei leben oder sterben, vielleicht durch einen Bären.